WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Star-Investor Buffetts nächste Generation

Seite 2/2

Ajit Jain ist der Topfavorit

Die Milliardenverwalter
Felix Zulauf Quelle: Brad Trent
Marc Faber Quelle: Brad Trent
Brian Rogers Quelle: Brad Trent
Fred Hickey Quelle: Brad Trent
Bill Gross Quelle: Brad Trent
Scott Black Quelle: Brad Trent
Meryl Witmer Quelle: Brad Trent

Als heißester Thronfolger wird derzeit der Inder Ajit Jain, 60, gehandelt – zumindest in den Medien. Der frühere Mitarbeiter von IBM und Mc Kinsey ist der Chef der Rückversicherungssparte und arbeitet seit mehr als 20 Jahren für Buffett. Vor allen Dingen soll er nicht nach Buffetts Job gegriffen haben, was ihn in dessen Augen besonders geeignet macht. Das Rückversicherungsgeschäft lief jedoch zuletzt schlecht.

Auch Bill Gates ein Kandidat

Top-Kandidat ist deshalb auch noch Tony Nicely, 68, Chef von Geico. Für den Autodirektversicherer ist Buffett schon als der Rocksänger Axel Rose von Guns’N’Roses verkleidet aufgetreten, soviel liegt ihm an dem Tochterunternehmen. Nicely, seit 1996 dabei, hat Geico unter die Top 3 in Amerika gebracht und zum größten Direktversicherer gemacht. Insider sagen, Geico verkörpere die Unternehmenskultur von Berkshire und Buffetts Steckenpferd sind nunmal Versicherungen.

Nicht ganz abwegig wäre noch Bill Gates, 56, als Nachfolger. Der Microsoft-Gründer ist ein enger Freund von Buffett. Ob Gates allerdings zusagen würde, steht auf einem anderen Blatt Papier. Buffetts ältester Sohn Howard Graham, 57, – benannt nach Warren Buffetts Vater und Buffetts Lehrer Benjamin Graham – wird dagegen wahrscheinlich nur im Verwaltungsrat aktiv sein. Er ist Farmer. Sohn Peter als Musiker und Tochter Susan als Philanthropin kommen ebenfalls nicht infrage.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Es zeichnet sich allerdings ab, dass wohl nicht eine einzelne Person in Buffetts Fußstapfen tritt. Das Orakel ist seit 1965 Haupteigner, Vorstandschef (CEO) und Investmentchef (CIO). Als Anlagestrategen hebt Buffett im aktuellen Aktionärsbrief die beiden ehemaligen Hedgefonds-Manager Todd Combs und Ted Weschler hervor, die erst vor kurzem zu Buffetts Imperium gestoßen sind.

„Jeder der beiden wird 2012 ein paar Milliarden Dollar verwalten, aber sie haben den Grips, das Urteilsvermögen und den Charakter, unser gesamtes Portfolio zu verwalten, wenn Charlie und ich einmal nicht mehr an der Spitze von Berkshire stehen werden“, schreibt der 81-Jährige. Das sind dann doch recht eindeutige Worte des Altmeisters.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%