S&K-Skandal Zwei weitere Manager festgenommen

Exklusiv

Kein Ende im S&K-Skandal: Nach dem Rücktritt der Finanzwelt-Chefin und den Berichten über den TÜV Süd wurden jetzt neue Entwicklungen bekannt. Die Staatsanwaltschaft ließ zwei weitere Manager festnehmen.

Bilder aus dem Leben der S&K-Chefs
Eine große weiße Limousine
S&K-Chef Jonas Köller posiert mit einer Waffe und einer unkenntlich gemachten Frau vor einer Tür, über der steht "Get rich or die tryin´"
Teure Autos
Ein Hubschrauber mit S&K-Logo
Einer der S&K-Chefs und Mark Medlock
Jürgen und S&K
Ein Elefant und eine unkenntlich gemacht junge Frau vor teuren Autos

Im Skandal um die Finanzgruppe S&K hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft in dieser Woche zwei weitere Manager festnehmen lassen. Das bestätigte eine Sprecherin auf Nachfrage der WirtschaftsWoche. Damit sitzen mittlerweile acht Verdächtige in Untersuchungshaft. Sechs Beschuldigte waren bereits vergangene Woche im Rahmen einer groß angelegten Razzia mit gut 1200 Ermittlern festgenommen worden. Darunter sind die beiden Firmengründer Stephan Schäfer (33) und Jonas Köller (31).
Bei den nun festgenommenen Managern handelt es sich nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Ermittlerkreisen um S&K-Vertriebschef Daniel F. sowie Marc-Christian S., der innerhalb der S&K-Gruppe in diversen Tochterfirmen den Geschäftsführerposten innehatte.

Dazu zählen auch externe Fondsgesellschaften, in die S&K sich eingekauft hatte. F. war darüber hinaus Chef der Deutsche Sachwerte Emissionshaus AG, die S&K-Anlagen verkaufte, sowie der Asset Trust AG, die Lebensversicherungen aufkaufte.

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Laut Sprecherin wirft die Staatsanwaltschaft den beiden Managern – wie auch den sechs anderen Beschuldigten – banden- und gewerbsmäßigen Betrug sowie Untreue vor. Für alle im Zusammenhang mit dem S&K-Skandal Festgenommenen gilt die Unschuldsvermutung. Laut Verdacht der Staatsanwaltschaft soll es sich bei S&K um ein Schneeballsystem handeln, bei dem mehr als 100 Millionen Euro an Anlegergeldern zweckentfremdet worden seien, unter anderem zur Finanzierung eines „extrem aufwändigen und exzessiven Lebensstils“ von Beschuldigten.

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