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Supermaster-Preisgeld So nutzen Sie 25.000 Euro als Startkapital für den Börsenerfolg

Was tun mit 25.000 Euro Preisgeld? Quelle: Getty Images

Die WirtschaftsWoche hat den Supermaster gesucht – und prämiert die beste Masterarbeit mit 25.000 Euro. Wie man eine solche Summe anlegen sollte? Klar, mit der richtigen Strategie. 

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In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Volks- und Betriebswirte hat die WirtschaftsWoche die beste Masterarbeit mit Wirtschaftsbezug gekürt. Die Finalisten präsentierten am 27. Oktober ihre Ideen live vor einer Jury, die unter anderem mit der BASF-Vorständin Saori Dubourg und dem Investor Frank Thelen prominent besetzt war. Neugierig geworden? Hier können Sie den Livestream sehen und sich inspirieren lassen. Die Sieger erhalten übrigens 25.000 Euro – die sich gut investieren lassen. Bloß wie? Wir hätten da einen Vorschlag.

Mit passender Strategie können 25.000 Euro Preisgeld das Startkapital für ein großes Vermögen sein. Und seit 2012 stellt die WirtschaftsWoche regelmäßig eine Strategie vor, die attraktive Renditen mit einem nervenschonenden Anlagekonzept verbindet. Wie gemacht also für das Supermaster-Preisgeld.

Dahinter steckt ein Mischdepot mit je 30 Prozent Aktien (MSCI Weltaktienindex) und Unternehmensanleihen in Euro, dazu noch 25 Prozent Gold und 15 Prozent Tagesgeld. Der Erfolg gibt der Strategie bislang recht: Dieses Jahr sind aktuell schon gut fünf Prozent Rendite drin gewesen. Im längerfristigen Rückblick mit allen Startjahren zwischen 2000 und 2019 waren es sogar zwischen 6 und 12 Prozent Rendite pro Jahr.



In Zeiten von Null- und Negativzinsen ist das bemerkenswert. Dabei sind es gar nicht so sehr die hohen Renditen, die das Mischdepot interessant machen. Reine Aktieninvestments sollten längerfristig noch attraktiver sein. Bei ihnen müssen Anleger zwischenzeitlich aber mit hohen Schwankungen und auch mal kräftigen Verlusten rechnen, der Coronacrash im März ist uns noch in guter Erinnerung. Auch derzeit erscheint das Börsenumfeld vielen fragil.

Das Mischdepot mit seinem ausgewogenen Mix soll helfen, solche Verlustphasen vergleichsweise gut abzufedern. Nennenswerte Verluste gab es bei Betrachtung ganzer Jahre im Mischdepot nur in den Jahren 2002 und 2008, also mit Platzen des New-Economy-Booms und zur Finanzkrise. Doch auch in diesen Crashjahren lagen die Verluste unter zehn Prozent und waren schon im Folgejahr wieder aufgeholt.



Das liegt am Mix mit Anlageklassen, deren Wert sich teils sogar gegenläufig entwickelt. Gold beispielsweise gilt als Krisenversicherung. Sein Preis legt daher oft zu, wenn Aktien an Wert verlieren. Zur Mischdepotstrategie gehört auch das regelmäßige Anpassen der Depotanteile auf das Ausgangsniveau, wenigstens ein Mal pro Jahr. So vermeiden Anleger eine Schieflage und lassen sich nicht vom Herdentrieb anstecken: Haben Anleihen zum Beispiel stärker zugelegt als die übrigen Depotbausteine, wird ihr Einfluss reduziert. Eine zurückgefallene Anlageklasse hingegen wird aufgestockt. Kommt es dann zur Erholung, bleibt die spürbar.

Dieses Jahr hat vor allem der stark steigende Goldpreis, in Euro etwa 20 Prozent zum Jahresstart, dem Mischdepot satt ins Plus verholfen. Die übrigen Anlageklassen glichen sich weitgehend aus.

Für die Umsetzung eignen sich beispielsweise kostengünstige Indexfonds. Gold sollte als Krisenversicherung idealerweise physisch gehalten werden (in Barren oder Münzen); alternativ mit einem physisch besicherten Wertpapier, wie Xetra-Gold oder Euwax Gold II. Die Cash-Komponente dient eher als Risikopuffer, Zinsen wird sie derzeit kaum abwerfen. Bei ihr steht Sicherheit im Vordergrund, mit einer soliden Einlagensicherung.

Wer nun als Supermaster 30 Jahre Zeit mitbringt und dank Mischdepot im Schnitt auf fünf Prozent Rendite nach Steuern kommt, der könnte sein Startkapital vervierfachen. Aus 25.000 würden so über 100.000 Euro. Es könnte der Beginn einer wunderbaren Erfolgsstory sein.

Sie wollen wissen, wer den Supermaster-Wettbewerb 2020 gewonnen hat? Das erfahren Sie hier. Eine Übersicht aller Supermaster-Finalisten finden Sie hier.

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