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Umfirmierung und Übernahme Weltsparen wird globaler

Vergleiche über Zinsportale sind bei Sparern beliebt

Das deutsche Zinsportal Weltsparen will 2020 in den USA starten und gibt sich dafür einen internationalen Anstrich. Zugleich baut Weltsparen sein Geschäft mit Tages- und Festgeldkonten zur globalen Anlageplattform aus.

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Deutschen Sparern ist Weltsparen seit 2014 ein Begriff – dort können sie Geld auf Tages- und Festgeldkonten bei Banken im Ausland parken. Oft für etwas höhere Zinsen als auf dem Heimatmarkt.

Was vielen der deutschen Sparer aber kaum bekannt ist: Hinter Weltsparen steht das Berliner Start-up Raisin, das diesen Service längst auch in Spanien, Frankreich, Großbritannien, und den Niederlanden anbietet. Und dort kennen Kunden nur die internationale Marke Raisin, die Kurzform für: Raise your Interest, also „Erhöhe deinen Zins“. Lediglich in Österreich investieren Kunden ihr Geld auch über die Seite Weltsparen.at.

Im kommenden Jahr will Raisin seine Plattform auch Sparern in den USA anbieten. Und um den internationalen Markenauftritt zu stärken, passt es jetzt auch den Plattformnamen in Deutschland und Österreich an: Wer die Website besucht, sieht bereits das neue Logo: Weltsparen by Raisin.

Die Anfang des Jahres von Raisin übernommene MHB-Bank tritt nun entsprechend als Raisin Bank auf.

Dort eröffnen Kunden ihr Referenzkonto, wenn sie über Weltsparen in Tages- oder Festgelder der Auslandsbanken investieren wollen. Die bestehenden Verträge der Kunden mit der MHB Bank seien weiterhin gültig, schreibt Raisin. Außer dem Namen ändere sich nichts.

Die Umbenennung sei „der nächste Schritt in der Neuausrichtung und unterstreicht unsere stärkere Fokussierung auf die Themen Digitalisierung, Fintech und Banking-as-a-Service“, sagt Andreas Wolf von der Raisin Bank.

Denn die Bank betreut nicht nur die Referenzkonten der Weltsparen-Kunden. Sondern auch andere deutsche Finanz-Startups, wie die Crowd-Investing-Plattform Bergfürst, oder den Mittelstandsfinanzierer Creditshelf.

Nach dem Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs, die sich im Juli mit 25 Millionen Euro an Raisin beteiligt hatte, wird immer klarer, dass das Berliner Start-up längst keine reine Sparplattform für Tagesgeld mehr ist.

Deutsche Anleger können dort bereits in ETF-Portfolios investieren. Und gerade erst hatte Raisin die Übernahme des Altersvorsorge-Spezialisten Fairr verkündet, der unter anderem Riester- und Rürup-Fondssparpläne oder betriebliche Altersvorsorge mit ETFs anbietet. Auch der firmiert nun unter dem Namen neuen Fairr by Raisin.

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