Unternehmerfamilien Familien Porsche und Piëch sind Dividendenkönige

Exklusiv

Die Familien Porsche und Piëch haben in diesem Jahr die höchsten Dividenden aller Unternehmerfamilien in Deutschland erzielt.

Der neue Panamera S E-Hybrid
Porsche preist sein neues Hybridauto, den Panamera S E-Hybrid, als "neues Vorbild für Effizienz und Dynamik" an. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei sparsamen 3,1 Litern. Quelle: Presse
Unter der Haube verbirgt sich ein 333 PS Benzinmotor, der von einem 95 PS-Elektromotor Unterstützung bekommt. Die 100 km/h Marke knackt der Hybrid nach 5,5 Sekunden. Die 9,4 Kilowattstunden Lithium-Ionen-Batterie ist nach vier Stunden Ladezeit wieder voll. Quelle: Porsche
Rein elektrisch fährt der Panamera Hybrid immerhin 50 Kilometer weit - für kurze Strecken in der Stadt ausreichend. Quelle: Porsche
Der Panamera Hybrid bringt eine Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h - der sparsame Verbrauch von durchschnittlich drei Litern ist dann allerdings dahin. Rollt der Panamera lautlos bergab, dankt es die Verbrauchsanzeige des Bordcomputers mit vielen grünen Balken für das eingesparte Kohlendioxid. Quelle: Porsche
Mit Benzin- und Elektromotor plus Batterie kommt der Panamera trotz Leichtbauweise auf ein Leergewicht von 2095 Kilogramm. Der Hybridantrieb schlägt übrigens mit rund 10.000 Euro relativ heftig zu Buche: Das elektrische Fahrvergnügen beginnt bei 110.409 Euro. Quelle: Porsche
Gewohnt elegant und hochwertig präsentiert sich der Panamera im Innenraum. Die Fondsitzlehnen lassen sich noch flacher stellen als bisher. Der Fußraum wurde um zwölf Zentimeter vergrößert, das sorgt für mehr Beinfreiheit. Quelle: Porsche
Der Panamera S E-Hybrid bringt ein Achtgang-Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler mit (Tiptronic S). Wer die Sporttaste (links im Bild) drückt und damit Elektro- und Verbrennungsmotor zur Verbesserung der Fahrdynamik und für einen Extra-Schub zusammenschaltet, muss mit Durchschnittsverbräuchen um die sieben Liter rechnen. Quelle: Porsche

Nach einer Auswertung der WirtschaftsWoche erhielten die Familien, die über ihre Porsche Automobil Holding SE (PSE) knapp ein Drittel der VW-Aktien halten, eine Dividende in Höhe von 301 Millionen Euro. Damit war die Dividendeneinnahme der Familien zweieinhalb Mal so hoch wie im Vorjahr. Damit überholten Porsche und Piëch die Familie Merck, die in diesem Jahr auf Dividendeneinnahmen von 295 Millionen Euro vom gleichnamigen Pharmahersteller kommt.

Auf den Rängen 3 bis 5 folgen Mitglieder der BMW-Eigentümerfamilie Quandt. Stefan Quandt kassierte aus seiner Beteiligungen an BMW 262 Millionen Euro Dividende, Johanna Quandt kommt auf 251 Millionen Euro. Susanne Klatten erhielt 248 Millionen Euro aus Ausschüttungen von BMW, Altana und SGL Carbon. Der Aufstellung zufolge kommen sieben weitere Privataktionäre in Deutschland auf Dividendeneinnahmen von mehr als 100 Millionen Euro, darunter Spediteur Klaus-Michael Kühne (194 Mio. Euro), die Kaffeeröster Jacobs (187 Mio.), die Familie Siemens (159 Mio.), die Familie Henkel (130 Mio.) und SAP-Gründer Hasso Plattner (103 Mio.).

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