Untersuchungen zweier Firmen S&K-Investoren müssen mit Totalverlust rechnen

Viele Anleger der Finanzgruppe S&K müssen laut eines Medienberichts mit einem Totalverlust rechnen. Das geht aus ersten Untersuchungen zweier Firmen hervor.

Bilder aus dem Leben der S&K-Chefs
Eine große weiße Limousine
S&K-Chef Jonas Köller posiert mit einer Waffe und einer unkenntlich gemachten Frau vor einer Tür, über der steht "Get rich or die tryin´"
Teure Autos
Ein Hubschrauber mit S&K-Logo
Einer der S&K-Chefs und Mark Medlock
Jürgen und S&K
Ein Elefant und eine unkenntlich gemacht junge Frau vor teuren Autos
Einer der S&K-Chefs mit drei mit Dessous und teilweise Blazer bekleideten jungen Frauen
Einer der S&K-Chefs mit einem anderen, unkenntlich gemachten Mann und jungen Frauen in Dessous
Jonas Köller reicht einer blonden, mit Bikinioberteil bekleideten Frau die Hand
Stephan Schäfer und Jonas Köller mit nacktem Oberkörper und einem weiteren Mann
Die S&K-Chefs mit nackten Oberkörper und einem weiteren Mann
Die S&K-Chefs mit zwei weiteren Männern
Jonas Köller mit einer Superman-Unter- oder Badehose, dahinter posierende Partygäste
Die S&K-Chefs mit Frauen
S&K-Chef Jonas Köller mit einem teuren Auto und Frauen in Abendkleidern
Die S&K-Chefs im Anzug
Eine bunt beleuchtete Villa, auf die das S&K-Logo projiziert ist und Partygäste
Eine Frau im Bikini sitzt in einem überdimensionierten "Cocktail-Glas"
Ein Elefant

Vor allem Investoren, die ihr Geld in Produkte der Anbieter steckten, müssen damit rechnen bei der Verteilung der Insolvenzmasse nicht zum Zug zu kommen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Der vorläufige Insolvenzverwalter Jochen Zaremba aus der Nürnberger Kanzlei Schwartz sagte gegenüber dem Magazin, dass es nur in ganz wenigen Verfahren vorkommt, dass die Insolvenzmasse dafür ausreicht. Den geschätzt bis zu 1700 Investoren macht er wenig Hoffnung.

In fast allen bislang überprüften Verfahren hat der vorläufige Insolvenzverwalter Regelungen gefunden, wonach die Anleger lediglich als "nachrangige Gläubiger" gelten. Sie bekämen nur etwas, wenn vorher die Ansprüche, etwa von Lieferanten und Behörden zu 100 Prozent bedient worden sind. In zwei der analysierten Fälle, schreibt der Spiegel, fehlt die nachteilige Regelungen. Bei einem der beiden Verträge betrug die investierte Summe eine Million Euro.

Das kann aber auch darauf hindeuten, dass manchen Großinvestoren bessere Regelungen als Kleinsparern eingeräumt worden. Es wird vermutet, dass S&K von Anlegern einen dreistelligen Millionenbetrag eingesammelt haben. Im Rahmen einer bundesweiten Razzia sind im Februar die Gründer der Frankfurter Immobiliengruppe S+K, Stephan Schäfer und Jonas Köller, festgenommen worden. Es geht um einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe. Die WirtschaftsWoche hatte Ende Januar vor den Aktivitäten gewarnt.

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, betrügerisch erlangte bzw. veruntreute Anlagegelder hauptsächlich für den extrem aufwändigen und exzessiven Lebensstil der Beschuldigten verwendet zu haben. Die Beschuldigten bestreiten bisher die Vorwürfe.

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