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Vermögensverwalter Deutschlands beste Geldvermehrer

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Der Geldmanager-Test

Zwei Männer geben sich nach einem Vertragabschluss die Hand Quelle: dpa

Zusammen mit dem Mannheimer Family Office Portfolio Consulting und der Düsseldorfer WSH Deutsche Vermögenstreuhand hat die WirtschaftsWoche mehr als 1000 Kundendepots und vermögensverwaltende Fonds-Portfolios aus über 350 Banken und Vermögensverwaltungen ausgewertet: Welche Geldmanager haben am meisten aus dem Kundengeld gemacht, was haben sie gekauft, welche Risiken sind sie damit eingegangen?

„In der Hausse eine Weile oben mitschwimmen, das schaffen viele. Das Portfolio dabei stets so aufzustellen, dass es in Extremfällen keinen irreparablen Schaden nimmt, gelingt auf die Dauer nur wenigen Geldmanagern“, sagt Portfolio-Consulting-Chef Michael Stegmüller.

Auf den folgenden Seiten sagen die Besten, wie sie aktuell anlegen, was sie über den Euro, Gold und Immobilien denken – und was Anlegern noch bevorsteht.

Anlagekategorie dynamisch (überwiegend Aktien)
Sieger nach Ertrag (höchster Kursgewinn)
RangVermögensverwalter/Portfolio Wertentwicklung Risiko⁴
in drei Jahren¹pro Jahr 2 seit 1 Jahr³
1FPM Frankfurt Performance

73,19

20,09

–0,36–19,75
2Frank Lingohr & Partner

73,06

20,06

–0,54–15,44
3Großbötzl, Schmitz & Partner

70,45

19,45

4,59

–11,16

4MM Warburg 

70,34

19,43

–7,62–18,47
5Credit Suisse I65,5218,29–4,05–19,93
6PHZ Privatbank, Zürich64,3818,02–10,54–18,31
7Eckhard Sauren I63,6017,83–5,73

–13,29

8Ifos 61,4017,30

8,80

–15,19
9Witzleben Asset Management61,3617,29

2,68

–13,35

10Banque de Luxembourg I56,9916,22

2,52

–14,31
11Bankhaus Metzler Seel.55,6315,892,17–20,82
12Loys54,4715,60–1,43

–13,13

13Keppler Asset Management54,3215,56–11,80–20,87
14Landesbank Berlin 52,5315,112,20

–13,19

15Hauck & Aufhäuser 51,7714,92–5,21–27,09
¹Wertentwicklung 31.12.2008 bis 31.12.2011, in Prozent; ²durchschnittliche jährliche Rendite seit drei Jahren, in Prozent; ³Wertentwicklung 31.1.2011 bis 31.1.2012; ⁴maximaler zwischenzeitlicher Verlust im Drei-Jahres-Zeitraum, in Prozent; 5Überrendite zum risikolosen Zins im Verhältnis zum eingegangenen Risiko (durchschnittliche Jahresrendite seit dem 1.1.2009 minus durchschnittlicher Zinssatz Euribor seit 2009 geteilt durch Volatilität, in Prozent); Quelle: Portfolio Consulting, WSH Deutsche Vermögenstreuhand, Bloomberg, eigene Recherchen

Wie das Ranking entstand

Mehr als 1000 individuell betreute Depots und vermögensverwaltende Fonds hat die WirtschaftsWoche im Januar zusammen mit den Datenbankspezialisten von WSH und Portfolio Consulting untersucht: Welche Verwalter erzielten die höchsten Renditen? Und welchen gelang es dabei besonders gut, die Risiken zu begrenzen, sprich: im untersuchten Drei-Jahres-Zeitraum auch zwischenzeitlich möglichst keine Verluste einzufahren? Dazu wurden die sogenannte Sharpe-Ratio und der maximale Draw-down ermittelt. Die Sharpe-Ratio zeigt, welche Rendite der Manager im Verhältnis zu den zwischenzeitlichen

Wertschwankungen seines Portfolios erzielt. Der Draw-down misst den maximalen Verlust während der 36 Monate Testphase, vom höchsten Depotstand zum tiefsten. Die Depots sind unterteilt in zwei Kategorien: auf hohen Wertzuwachs getrimmte, aktienlastige Mandate und breit streuende Mischdepots, bei denen der Werterhalt der Gelder im Vordergrund steht. Die besten 15 Manager jeder Kategorie finden Sie in den Tabellen.

Anlagekategorie dynamisch (überwiegend Aktien)
Sieger nach Ertrag und Risikobegrenzung
RangVermögensverwalter/Portfolio Sharpe-Ratio (Rendite/ Risiko)5 Wertentwicklung Risiko⁴
in drei Jahren¹seit 1 Jahr³
1Eckhard Sauren I

1,42

63,60–5,73–13,29
2Frank Lingohr & Partner

1,32

73,06

–0,54–15,45
3Witzleben Asset Management

1,31

61,36

2,68

–13,35
4Großbötzl, Schmitz & Partner

1,23

70,45

4,59

–11,16

5Flossbach & von Storch I1,1043,870,30

–12,36

6FPM Frankfurt Performance1,03

73,19

–0,36–19,75
7Bankhaus Metzler Seel. 1,0355,632,17–20,82
8MM Warburg 1,00

70,34

–7,62–18,47
9Landesbank Berlin 0,9952,532,20–13,19
10Albrech & Cie.0,9846,06–4,84–15,67
11Ifos0,9861,40

8,80

–15,19
12Loys0,9354,47–1,43–13,13
13Credit Suisse I0,9265,52–4,05–19,93
14PHZ Privatbank, Zürich 0,9264,38–10,54–18,31
15Dr. Hendrik Leber (Acatis) I0,8949,45–6,45–16,16
¹Wertentwicklung 31.12.2008 bis 31.12.2011, in Prozent; ²durchschnittliche jährliche Rendite seit drei Jahren, in Prozent; ³Wertentwicklung 31.1.2011 bis 31.1.2012; ⁴maximaler zwischenzeitlicher Verlust im Drei-Jahres-Zeitraum, in Prozent; 5Überrendite zum risikolosen Zins im Verhältnis zum eingegangenen Risiko (durchschnittliche Jahresrendite seit dem 1.1.2009 minus durchschnittlicher Zinssatz Euribor seit 2009 geteilt durch Volatilität, in Prozent); Quelle: Portfolio Consulting, WSH Deutsche Vermögenstreuhand, Bloomberg, eigene Recherchen


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