Wechselkurs Euro gibt nach Klettertour wieder nach

Nach den starken Zuwächsen der vergangenen Tage hat der Euro wieder etwas nachgegeben. Grund dafür ist eine vorläufige Beruhigung der Lage in China.

Eine Euro-Münze. Quelle: dpa

Der Euro hat nach starken Zuwächsen der vergangenen Tage wieder etwas nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,0880 US-Dollar. Das war gut ein halber Cent weniger als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0868 (Mittwoch: 1,0742) Dollar festgesetzt.

Eine zumindest vorläufige Beruhigung der Lage in China hat den Aufwärtstrieb beim Euro beendet. In den vergangenen Handelstagen hatten Sorgen um die chinesische Wirtschaft die Zinserhöhungsfantasien mit Blick auf die US-Notenbank Fed gedämpft und dadurch den Euro gestärkt. Nach zwei Kurseinbrüchen an Chinas Börsen in dieser Woche sind weitere Turbulenzen am Freitag vorerst ausgeblieben. Zudem schwächte die chinesische Notenbank die Landeswährung Yuan (Renminbi) nicht weiter.

Am Morgen könnten noch Daten zu den Exporten und zur Produktion in Deutschland für Impulse am Devisenmarkt sorgen.

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