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Wirtschaftsbuch von Daniel Stelter Die wichtigsten Grafiken zur Krise

Der ehemalige Top-Berater und jetzige Krisenanalyst Daniel Stelter erklärt in seinem neuen Buch die Finanzkrise mit Hilfe von Grafiken. Und stellt die entscheidende Frage: Was passiert mit unserem Geld?

In seinem neuen Buch geht Daniel Stelter, Gründer des Diskussionsforums „Beyond the Obvious“, dieser Frage mit Grafiken nach. Anhand von Schaubildern werden die Fakten verdeutlicht, dazu liefert Stelter jeweils eine kurze Erläuterung. Um die Frage beantworten zu können, müssen wir uns die Ursprünge der Krise ins Gedächtnis rücken. Deshalb macht Stelter zunächst deutlich: Keine Krise ohne Party. Sparen war noch nie die Sache der Politik, weshalb sie enorme Schuldenberge anhäufte. Quelle: Finanzbuchverlag
Hinzu kamen die Exzesse in einigen Branchen. Allen voran die Finanzindustrie. Dank des Kreditbooms sind die Gehälter der Branche deutlich angestiegen. Quelle: Finanzbuchverlag
Das Platzen der so entstandenen Blase war also nur eine Frage der Zeit. Zumal die Schuldenberge weltweit angehäuft wurden. Zum Verhängnis wurde der Weltwirtschaft die platzende Immobilienblase in den USA. Dort hatten immer mehr Bürger in Immobilien investiert. Als deren Preise fielen, konnten sich viele die Kredite nicht mehr leisten. Quelle: Finanzbuchverlag
Die Investmentbank Lehman Brothers wurde das Symbol der Krise. Wie drastisch der Fall war, zeigt der Aktienkurs der Bank. Quelle: Finanzbuchverlag
Erst nach und nach wurde klar, wie stark die globalen Finanzmärkte miteinander verwoben waren. Die Krise hatte fatale Folgen für alle. Insbesondere das europäische Finanzsystem stand vor dem Kollaps. Quelle: Finanzbuchverlag
Am deutlichsten wird dieses Dilemma anhand der Zinsen, welche für Staatsanleihen fällig wurden. Während Deutschland weiterhin als sicherer Hafen gilt, sind für Griechenland und Co. kräftige Aufschläge fällig, die Investoren vertrauen den Ländern nicht mehr. Quelle: Finanzbuchverlag
Drastisch illustriert das Buch, wie teuer die Rettung der Banken für die Staaten war. Insbesondere Deutschland, Spanien und Irland mussten für ihre Institute blechen, um gegen die Krise anzukämpfen. Auch andere Maßnahmen wie die Rettungsschirme ESM oder EFSM werden von Stelter grafisch erläutert. Quelle: Finanzbuchverlag
Am Ende stellt sich natürlich die Frage, wie die Krise beendet werden kann. Nur so kann die Ausgangsfrage des Buches beantwortet werden. Stelter erinnert daher zurecht nochmals an die Kernprobleme der Euro-Zone: Die divergierende Wettbewerbsfähigkeit zwischen den einzelnen Volkswirtschaften und die hohen Schulden. Quelle: Finanzbuchverlag
Zwar wurde seitens der Politik einiges unternommen, um beiden Problemen beizukommen. Allerdings bleibt auch die Sparpolitik nicht ohne Folgen. Während die Südländer oft als „verschwenderisch“ angesehen werden, gelten Geberländer wie Deutschland als geizig und zu sparsam. Quelle: Finanzbuchverlag
Der Weg aus der Krise ist für die Euro-Zone nicht einfach. Der Blick auf die Optionen macht das deutlich. Stelter deutet Teile einer möglichen Lösung an, wie beispielsweise ein Wachstumsprogramm durch Arbeitsmarktreformen. Am Ende des Buches hat der Leser die Qual der Wahl: Ist die Krise a) vorbei? Macht sie b) Pause? Oder kommt sie c) erst richtig? Quelle: Finanzbuchverlag
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