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Betrügerische Immobiliengruppe Ein Jahr nach S&K-Razzia noch keine Anklage

Die Ermittler sind ein Jahr nach der Razzia gegen die Immobiliengruppe S&K immer noch weit von einer Anklage entfernt. Sie wollen Geldflüsse des Schneeballsystems in einem Konglomerat von 150 Firmen nachweisen.

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Polizeibeamte und Polizeifahrzeuge in Frankfurt vor einer Villa der Firmengruppe S&K im Jahr 2013.Die Frankfurter Firmengruppe wird verdächtigt, ein umfassendes Schneeballsystem installiert und so einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht zu zu haben. Quelle: dpa

Frankfurt Ein Jahr nach der bundesweiten Razzia gegen die mutmaßlich betrügerische Immobiliengruppe S&K sind die Ermittler noch weit von einer Anklage entfernt. Einen Zeitpunkt könne sie derzeit nicht nennen, erklärte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Dienstag. Sie bestätigte einen Bericht der „Frankfurter Rundschau“, demzufolge bis zu 10.000 Computer, Datenträger und Aktenordner als Beweismittel sichergestellt worden sind. Es gehe darum, die Geldflüsse des Schneeballsystems in einem Konglomerat von 150 Firmen nachzuweisen. Den Schaden schätzen die Ermittler auf rund 200 Millionen Euro. Ermittelt wird gegen rund 100 Beschuldigte, von denen sieben in Untersuchungshaft sitzen.

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