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Einar Skjerven "Durch Mietpreisbremse droht eine Abwärtsspirale"

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"Berlin ist der attraktivste deutsche Wohnimmobilienmarkt"

Was wäre eine effektive Maßnahme, um den Preisanstieg auf den städtischen Wohnungsmärkten abzumildern?

Meines Erachtens ist Neubau der beste Weg, um die Wohnungsknappheit und damit auch den Preisanstieg zu lindern. Es wird zwar neu gebaut, aber in den Städten wächst die Bevölkerung so schnell, dass das nicht ausreicht. Wenn genügend Wohnungen vorhanden sind, stabilisieren sich auch die Preise.

Werden Sie mit Ihrem Unternehmen auf dem Berliner Markt aktiv bleiben, trotz der Regulierung?

Auf jeden Fall. Hier passiert gerade sehr viel, nicht nur auf dem Wohnungsmarkt: Die Bevölkerung wächst, die Wirtschaft gewinnt an Fahrt, immer mehr Unternehmen werden gegründet. Das wirkt sich auf den Immobilienmarkt aus. Trotz der Regulierungen ist Berlin der attraktivste deutsche Wohnimmobilienmarkt.

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    Die Mieten-Pläne der Bundesregierung

    Wo in Deutschland würden Sie als Kapitalanleger heute noch kaufen, um möglichst gute Aussichten auf Wertsteigerungen zu haben – und wo auf keinen Fall?

    Das kommt ganz darauf an. Die fünf größten Metropolen bieten guten Chancen, vor allem in zentralen Lagen. Aber auch Immobilien in Randlagen sind nicht zu unterschätzen. Das Bevölkerungswachstum macht auch sie attraktiv. Letztendlich kommt es auf das Objekt, den Kaufpreis, die konkrete Lage und selbstverständlich die finanzielle Situation des Käufers an.

    Richtig, aber so leicht kommen Sie uns nicht davon. Die zentralen Lagen der Metropolen sind ja bereits sehr teuer. Rechnen Sie trotzdem dort mit höheren Preiszuwächsen als in den Randlagen? Wie sieht es mit den zentralen Lagen kleinerer Städte aus?

    Immobilien



    Wer an einer stabilen Anlage interessiert ist und zu jeder Zeit die Möglichkeit haben möchte zu verkaufen, sollte in den guten Lagen innerhalb der Top-7-Städte investieren. Das sind Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Investments in weiter vom Zentrum entfernten Lagen oder in kleineren Städten locken zwar kurzfristig mit hohen Gewinnen.

    Meiner Ansicht nach sind sie aber auch mit einem höheren Risiko verbunden. Denn hier sind die Märkte nicht so liquide. Das bedeutet, dass es schwieriger sein kann als in größeren Städten, Objekte wieder zu verkaufen. Derzeit ist das zwar kein Problem – aber wenn die Situation auf den Märkten sich ändert und die Nachfrage nach Wohnungen in kleineren Städten nachlässt, wird es womöglich nicht mehr so leicht sein, einen Käufer zu finden.

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