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Gebäudesanierung Starthilfe für die Wärmedämmung

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Beratung unerlässlich

Altbau Quelle: AP

Um eine sinnvolle Analyse von Sanierungsmaßnahmen und ihrer Rentabilität vornehmen zu können, benötigt der Haus- oder Wohnungseigentümer daher zunächst ein gründliche Bestandsaufnahme der vorhandenen Bausubstanz und des bisherigen Energieverbrauchs. Die lässt sich am einfachsten im Zuge einer Energiesparberatung vornehmen. Die Kosten dafür bezuschusst das zuständige Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 300 Euro, wenn der Energieberater besondere Fachkenntnisse vorweisen kann und sich als antragsberechtigter Energieberater bei der BAFA hat registrieren lassen. Geht es um mindestens drei Wohneinheiten, gibt es 360 Euro. Auch Architekten mit Zusatzqualifikation können die Beratung übernehmen.

Der Energieberater prüft

Der Energieberater sichtet zunächst die Bauzeichnungen, besichtigt das Gebäude und überprüft gründlich die vorhandene Bausubstanz auf ihre Dämmeigenschaften von der Kellerdecke bis zum Dach. Auch Rechnungen, die den bisherigen Energiebedarf ausweisen, schaut sich der Energieberater gerne an. Schon bei der Begehung beziehungsweise bei der Vorlage der Energiekostenbelege wird er mit dem Hausbesitzer verschiedene Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen diskutieren.

Der Energieberater sollte sich auch mit passenden Förderprogrammen von Bund, Ländern oder Kreis auskennen und gezielt darauf hinweisen. Allerdings kann es nicht schaden, wenn der Bauherr sich zunächst selbst einen Überblick verschafft.

Eine gute Übersicht über die Programme von Bund und Ländern bietet das Wirtschaftsministerium unter www.foerderdatenbank.de

Die „Aktion pro Eigenheim“, eine Initiative des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhhandel (BDB) und des Verbands privater Bauherren (VPB), enthält zusätzlich auch kommunale Fördermaßnahmen:  www.aktion-pro-eigenheim.de

Ausführliche Informationen zu den KfW-Programmen im Bereich Bauen und Wohnen inklusive aller aktuellen Konditionen gibt es auf der Seite: www.kfw-foerderbank.de

Anhand der Baunterlagen und der Untersuchungsergebnisse erstellt der Energieberater dann einen Energieausweis für die Immobilie und erstellt einen Variantenvergleich für verschiedene Sanierungsmaßnahmen. Diese liefern auch Aufschluss darüber, welche Maßnahme sich am schnellsten rechnet. Dabei gilt es, nicht nur die Energieersparnis im Blick zu haben, sondern auch die notwendige Investitionssumme. Die hängt aber natürlich stark von den baulichen Gegebenheiten ab.

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