Gewerbeimmobilien Experten erwarten sinkende Mieten und steigende Leerstände

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Deutschlands Immobilienprofis stellen sich auf härtere Zeiten ein

Deutschlands teuerste Einkaufsstraßen
Platz 10Die Fußgängerzone Grimmaische Straße in Leipzig rangiert mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 120 Euro pro Monat auf dem zehnten Platz der teuersten Shoppingmeilen Deutschlands. Quelle: dpa
Platz 9Auf den Nürnberger Einkaufsstraßen Ludwigsplatz / Hefnersplatz / Karolinenstraße liegen die durchschnittlichen Sätze für ein Ladenlokal bei 160 Euro pro Quadratmeter. Quelle: dpa
Platz 8Bekannt für Politklüngel und Hochdeutsch: In Hannover kostet eine Gewerbeimmobilie etwa auf der Georgstraße im Schnitt 195 Euro pro Quadratmeter. Quelle: Creative Commons-Lizenz
Platz 7 / 6Auf der Königstraße in Stuttgart tummeln sich zur Spitzenzeit 11.335 Personen. Mit durchschnittlich 250 Euro pro Quadratmeter Ladenfläche müssen Händler hier rechnen. Quelle: dpa
Platz 7 / 6Auch auf der Kölner Schildergasse bezahlen Händler 250 Euro für den Quadratmeter Ladenfläche. Quelle: dpa
Platz 5Auf der Spitaler Straße in Hamburg tummeln sich zu Spitzenzeit 9840 Personen. In Sachen Ladenmiete sind bis zu 275 Euro pro Quadratmeter fällig. Quelle: Gemeinfrei
Platz 4Rang vier geht an die Kö in Düsseldorf. Wer hier seinen Laden neben Armani, Gucci oder Chanel platzieren will, legt dafür im Schnitt 285 Euro monatlich pro Quadratmeter hin. Quelle: dpa/dpaweb

Das ist das Ergebnis der jüngsten halbjährlichen Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter 334 Projektentwicklern, Maklern, Finanzierern und anderen Marktteilnehmern, aus der die WirtschaftsWoche in ihrer neuesten Ausgabe zitiert.

Auf dem Büro- und Einzelhandelsmarkt, sagte BBSR-Gruppenleiter Rolf Müller der WirtschaftsWoche, „schlagen sich die gedämpften Konjunkturerwartungen ebenso nieder wie die Euro-Krise, der Ausfall einiger Kreditgeber und strategische Umorientierungen von Großbanken“. So erwarten laut BBSR-Umfrage 39 Prozent der Experten für Bürohäuser eine sinkende Nachfrage, das sind doppelt so viele wie noch im Frühjahr. Gleichzeitig rechnen 34 statt zuvor 24 Prozent der Branchenexperten mit wachsenden Büro-Leerständen.

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