WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Häuserpreisindex Preise für Wohnimmobilien weiter stark gestiegen

Die Nachfrage nach Wohnraum wird befeuert von niedrigen Bauzinsen. Quelle: dpa

Im vierten Quartal sind Immobilienpreise um acht Prozent gestiegen und damit so stark wie zuletzt 2016. Am größten ist die Nachfrage noch immer in den Ballungsräumen.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland setzt sich trotz der Coronakrise ungebremst fort. Im vierten Quartal 2020 waren Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt um 8,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete.

Es war der stärkste Preisanstieg seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent. Gegenüber dem dritten Vierteljahr stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser Ende 2020 um durchschnittlich 2,6 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich zum Jahresende Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Häuserpreise in den sieben größten Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf – stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,1 Prozent. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen legten sie um 11,0 Prozent zu, in dichter besiedelte ländliche Kreise um 9,8 Prozent.

Das interessiert WiWo-Leser heute besonders

Geldanlage Das Russland-Risiko: Diese deutschen Aktien leiden besonders unter dem Ukraine-Krieg

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Börsen. Welche deutschen Aktien besonders betroffen sind, zeigt unsere Analyse.

Krisenversicherung Warum Anleger spätestens jetzt Gold kaufen sollten

Der Krieg in der Ukraine und die Abkopplung Russlands von der Weltwirtschaft sind extreme Inflationsbeschleuniger. Mit Gold wollen Anleger sich davor schützen – und einer neuerlichen Euro-Krise entgehen.

Flüssigerdgas Diese LNG-Aktien bieten die besten Rendite-Chancen

Mit verflüssigtem Erdgas aus den USA und Katar will die Bundesregierung die Abhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland mindern. Über Nacht wird das nicht klappen. Doch LNG-Aktien bieten nun gute Chancen.

 Was heute noch wichtig ist, lesen Sie hier

Die Nachfrage nach Wohnraum wird befeuert von niedrigen Bauzinsen. Sie ist besonders groß in den Ballungsräumen. Die Statistiker beobachteten aber auch deutliche Preissteigerungen in anderen Gegenden. Das zeigte sich vor allem bei Eigentumswohnungen, die sich am stärksten in dichter besiedelten ländlichen Kreisen (plus 8,9 Prozent) verteuerten. Am geringsten viel der Preisanstieg hier in städtischen Kreisen aus (5,7 Prozent).

Mehr zum Thema: Lohnt sich der Immobilien-Kauf nun – oder doch nicht? Der ultimative Faktencheck.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%