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Häuserpreisindex Preise für Wohnimmobilien weiter stark gestiegen

Die Nachfrage nach Wohnraum wird befeuert von niedrigen Bauzinsen. Quelle: dpa

Im vierten Quartal sind Immobilienpreise um acht Prozent gestiegen und damit so stark wie zuletzt 2016. Am größten ist die Nachfrage noch immer in den Ballungsräumen.

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Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland setzt sich trotz der Coronakrise ungebremst fort. Im vierten Quartal 2020 waren Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt um 8,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete.

Es war der stärkste Preisanstieg seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent. Gegenüber dem dritten Vierteljahr stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser Ende 2020 um durchschnittlich 2,6 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich zum Jahresende Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Häuserpreise in den sieben größten Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf – stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,1 Prozent. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen legten sie um 11,0 Prozent zu, in dichter besiedelte ländliche Kreise um 9,8 Prozent.

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Die Nachfrage nach Wohnraum wird befeuert von niedrigen Bauzinsen. Sie ist besonders groß in den Ballungsräumen. Die Statistiker beobachteten aber auch deutliche Preissteigerungen in anderen Gegenden. Das zeigte sich vor allem bei Eigentumswohnungen, die sich am stärksten in dichter besiedelten ländlichen Kreisen (plus 8,9 Prozent) verteuerten. Am geringsten viel der Preisanstieg hier in städtischen Kreisen aus (5,7 Prozent).

Mehr zum Thema: Lohnt sich der Immobilien-Kauf nun – oder doch nicht? Der ultimative Faktencheck.

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