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Hauskauf Immobilien-Ranking: Neue Lust am Eigenheim

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Entwicklung der Verbraucherpreise Quelle: Statistisches Bundesamt

Nicht jeder Immobilienkauf ist ein sicheres Geschäft. Je nach Region gibt es große Unterschiede: Städten wie Frankfurt oder Hamburg, in denen die Preise kontinuierlich gestiegen sind, stehen andere wie Essen oder Braunschweig gegenüber, wo Immobilien an Wert verlieren.

Auch der Aufschwung trifft nicht alle Regionen gleichermaßen: "In Ostdeutschland dürften die Preise weiterhin nur unterdurchschnittlich steigen", schreibt die DZ Bank in einer Studie. Hauptgrund sei die hohe Arbeitslosigkeit. Dank ausreichend Zuzüglern sowie dem Trend zu Single-Haushalten und größeren Wohnungen werden die Deutschen aber in einigen Regionen, besonders im Süden, in den kommenden Jahren deutlich mehr Wohnfläche nachfragen – obwohl die Bevölkerung bundesweit sinken wird. An solchen Standorten haben Immobilienkäufer prinzipiell gute Karten.

Individuelle Vorzüge

Eine genaue Analyse wichtiger Indikatoren liefert das exklusive Ranking der 50 größten deutschen Städte. Es zeigt, wo der Kauf einer Immobilie besonders gute Chancen bietet. Das beste Ergebnis erzielen Hamburg und München. Auch wenn Käufer hier schon tief in die Tasche greifen müssen, bieten ihnen diese Städte dank ihrer wirtschaftlichen Stärke und dem Mangel an Wohnraum gute Aussichten auf Wertsteigerungen. Allerdings sind die Immobilien dort für die Bewohner vor Ort schon teuer geworden. Sie müssen für den Kauf einen deutlich höheren Anteil ihrer Kaufkraft aufbringen als in anderen Regionen. Das könnte den weiteren Preisauftrieb bremsen. Aussichtsreiche Standorte mit günstigen Preisen im Verhältnis zur lokalen Kaufkraft sind Nürnberg und Bonn. In teuren Städten gibt es oft noch günstige Stadtteile, die angesichts der hohen Preise langsam in den Fokus rücken. Dort sind Wohnungen relativ erschwinglich, ihr Wert dürfte stärker steigen.

Selbst schwierige Standorte, wie weite Teile Ostdeutschlands und des Ruhrgebiets, müssen Anleger nicht unbedingt meiden. So sind in vielen ostdeutschen Städten Einfamilienhäuser begehrt. Trotz Abwanderung können die Preise in solchen Teilbereichen dann zulegen. Das offenbart erst die genauere Analyse der einzelnen Standorte.

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