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Hypothekenzinsen US-Immobilienmarkt geht erneut zurück

Im Juli ist die Zahl der begonnenen Neubauten in den USA den dritten Monat in Folge gesunken. Ökonomen hatten mit einem Anstieg gerechnet.

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Nach Angaben des US-Handelsministeriums sind die Neubauten um vier Prozent gesunken. Quelle: dpa

Washington Die Bremsspuren am US-Immobilienmarkt werden immer deutlicher. Die Zahl der begonnenen Neubauten fiel im Juli bereits den dritten Monat in Folge, und zwar um 4,0 Prozent auf eine Jahresrate von 1,191 Millionen, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 1,257 Millionen gerechnet. Allerdings sind die Daten diesmal etwas verzerrt, da der Tropensturm „Barry“ das Baugeschehen im Bundesstaat Louisiana deutlich einschränkte.

Der Immobilienmarkt hat bislang nicht wie erwartet von sinkenden Hypothekenzinsen profitiert. Land- und Arbeitskräftemangel beschränken die Fähigkeit von Bauherren, günstig zu bauen. Hoffnung auf bessere Zeiten machen aber die Baugenehmigungen, die mit 8,4 Prozent so deutlich zulegten wie seit zwei Jahren nicht mehr. Zuvor waren die Genehmigungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Mehr: Zweijährige US-Staatsanleihen werfen erstmals seit 2007 mehr Rendite ab als zehnjährige Papiere. In der Vergangenheit war das ein verlässlicher Krisenindikator.

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