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"Ikea-City" Ikea will in Hamburg ein Stadtviertel bauen

Regale reichen nicht mehr: Nachdem Ikea bereits angekündigt hatte, mit einer Schwesterfirma Wohnheime und Hotels zu bauen, sucht der Möbelkonzern jetzt in Hamburg Grundstücke für den Bau eines ganzen Viertels.

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Ikea Quelle: dpa

Der schwedische Ikea-Konzern plant den Bau eines neuen Stadtviertels in Hamburg - mit Wohnungen, Büros und Geschäften für Tausende Menschen.

„Wir möchten einen neuen Stadtteil bauen, von dem Hamburg profitiert“, sagte ein Manager der Immobilientochter Landprop des Möbelkonzerns, Harald Müller, dem „Hamburger Abendblatt“. Hamburg sei „eine der Prioritätsstädte in Deutschland, in denen wir aktiv Grundstücke suchen und hoffentlich bald fündig werden“. „Wir möchten die Neubauten ins Stadtleben integrieren und keinen Elitewohnraum schaffen“, sagte Müller.

Nach Informationen der Zeitung sucht die Ikea-Schwestergesellschaft Inter Ikea rund um die Innenstadt oder in Flughafennähe ein mindestens fünf Hektar großes Areal. Ein Gestaltungskonzept für die „Ikea-City“ in der Hansestadt will das Unternehmen gemeinsam mit den Behörden erarbeiten.

Vorbild für die „Ikea-City“ ist Strand East, ein vom Möbelkonzern geplantes Stadtviertel im Londoner East End. Dort sollen innerhalb der nächsten sechs Jahre rund 1200 Wohnungen, Hotels und Büros gebaut werden. Für andere westeuropäische Städte sind ähnliche Projekte in Planung

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Vergangene Woche war bereits bekannt geworden, dass die schwedische Möbelhauskette in das Hotelgewerbe einsteigt. Die ersten zwei Häuser sollen 2014 in Deutschland eröffnet werden. „Wir wollen uns in ganz Europa ausbreiten“, sagte der zuständige Manager Harald Müller. Weitere Hotels seien in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Großbritannien und Polen geplant.

Die Hotels würden zwar nicht den Namen Ikea tragen oder mit den Möbeln des Unternehmens ausgestattet, aber dennoch „gute Qualität zu vernünftigen Preisen“ bieten, sagte Müller. Inter Ikea, das das geistige Eigentum des Möbelkonzerns verwaltet, will beim Betrieb der Hotels mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten.

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