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Immobilien Hier ist Wohnen noch bezahlbar

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Fünf Städte im Vergleich

Trotz der hohen Mieten ist die Lage in München oft entspannter als etwa in Frankfurt. Dies hat einen simplen Grund: Da die Münchner mit fast 30.000 Euro verfügbarem Pro-Kopf-Einkommen auch deutlich besser verdienen als die Frankfurter (nur gut 20.000 Euro pro Kopf), können sie auch teureren Wohnraum eher bezahlen.

Hamburg
Ähnlich wie München, wenn auch nicht so stark, profitiert der Hamburger Immobilienmarkt davon, dass die Hansestädter vergleichsweise gut verdienen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei rund 22.000 Euro im Jahr. Das hält Mietwohnungen trotz ordentlicher Mieten bezahlbar. Selbst in Top-Lagen (wie PLZ 20149 in Harvestehude) braucht ein Haushalt für die Miete einer 80-Quadratmeter-Wohnung „nur“ das 2,2-fache Pro-Kopf-Einkommen der Stadt. Im Durchschnitt aller Postleitzahl-Bereiche Hamburgs liegt der Wert bei 1,5. Das ist vergleichsweise niedrig und zeigt, dass der Hamburger Immobilienmarkt noch nicht überhitzt ist.

Berlin
Mit unter 20.000 Euro Pro-Kopf-Einkommen nach Steuern und staatlichen Transfers sind auch die im Vergleich eigentlich nicht sonderlich hohen Mieten für Berliner oft schwer zu schultern. Die teuren Lagen ziehen sich vom Zentrum in den Südwesten. Stadtrandlagen in Nord und Ost sind die günstigen Ausweichmöglichkeiten.

Köln
Der Kölner Immobilienmarkt ist vergleichsweise solide. Mehr als das 1,8-fache Pro-Kopf-Einkommen bräuchte ein Haushalt in der Domstadt in keinem Postleitzahlen-Bereich, um eine 80-Quadratmeter-Wohnung zu mieten. Das ist im Vergleich zu anderen Großstädten ein sehr niedriger Maximalwert. Auch in Köln sind die teureren Lagen vom Zentrum ausgehend im Westen/Südwesten zu finden, etwa in Lindenthal.

Frankfurt
Nicht München, sondern Frankfurt ist die Stadt des teuren Wohnens, wenn man Mieten und Einkommen ins Verhältnis setzt. Im Zentrum braucht ein Haushalt hier das 2,4-fache Pro-Kopf-Einkommen der Stadt, um eine 80-Quadratmeter-Wohnung finanziell tragbar mieten zu können. Das zeigt: Normal- oder gar Geringverdiener haben hier keine Chance. Selbst in etwas zentrumsentfernter gelegenen Stadtteilen bleibt der Wert mit 1,6 bis 1,8 oft noch hoch. Im Durchschnitt aller Frankfurter Postleitzahl-Bereiche liegt er bei 1,9. Das ist der Rekord der deutschen Top-Metropolen.

München
München ist für besonders teures Wohnen bekannt. Doch im Durchschnitt braucht ein Haushalt in den Münchner Postleitzahl-Bereichen nur das 1,7-fache Pro-Kopf-Einkommen der Stadt, um eine 80-Quadratmeter-Mietwohnung gut zahlen zu können. Dieser Wert liegt unter dem von Frankfurt (1,9), den hohen Münchner Einkommen sei Dank. Anders als in den meisten Großstädten ziehen sich die teureren Lagen nicht in den Südwesten, sondern vom Zentrum in den Osten. Je weiter weg vom Zentrum, desto weniger Einkommen ist für die Miete nötig. Unter 1,3 (PLZ 80999, Allach-Untermenzing) fällt der Wert aber nirgendwo.

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