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Immobilien Preise für Neubauwohnungen in China erstmals seit 6 Jahren gefallen

In chinesischen Städten sind die Preise für Neubauwohnungen zum ersten Mal seit 2015 gesunken. Die Evergrande-Krise weitet sich zunehmend auf die gesamte Branche aus.

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Im Zuge der Evergrande-Krise sind weitere Immobilienfirmen ins Straucheln geraten. Quelle: dpa

In China sind die Preise für Neubauwohnungen zum ersten Mal seit sechs Jahren gesunken. Wie aus einer Mitteilung des nationalen Statistikamtes vom Mittwoch hervorgeht, fielen die Preise in 70 Städten des Landes im September im Schnitt um 0,08 Prozent im Monatsvergleich.

Dies ist der erste Rückgang seit April 2015. Die Immobilienmärkte in China hatten in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt. Auch bei den Preisen für bestehende Wohnungen wird ein Preisrückgang gemeldet. Hier habe es im September ein Minus von 0,19 Prozent gegeben.

Der chinesische Immobilienmarkt wird durch die Krise des Evergrande-Konzerns erschüttert, die sich zunehmend auf die Branche insgesamt ausweitet. Der Immobilienkonzern ist hoch verschuldet. Bei den Zinszahlungen für Anleihen von Evergrande kam es zuletzt mehrfach zu Verzögerungen. Im Zuge der Evergrande-Krise sind weitere Immobilienfirmen ins Straucheln geraten.

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