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Immobilien US-Eigenheimgeschäft bricht im Juni überraschend ein

Der Immobilienmarkt in den USA profitiert vom niedrigen Zinsumfeld. Doch kräftig gestiegene Preise für Holz und Baumaterialien dämpfen die Baulust.

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Eine Immobilien-Blase wie vor der Finanzkrise erwartet Fed-Chef Powell nicht. Quelle: AP

Das boomende Geschäft mit Einfamilienhäusern in den USA hat im Juni überraschend einen Rückschlag erlitten. Die Zahl der verkauften Neubauten fiel im Juni zum Vormonat um 6,6 Prozent auf eine Jahresrate von 676.000 Einheiten, wie das Handelsministerium am Montag mitteilte.

Im Mai lag die Rate bei revidiert 724.000. Von Reuters befragte Experten hatten für Juni mit einem Anstieg auf 800.000 gerechnet. Im Mittel kostete ein Haus im Juni 361.800 Dollar – ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Notenbank-Chef Jerome Powell verwies jüngst darauf, dass die Häuserpreise im gesamten Land rasant stiegen. Doch zeichneten sich keine Gefahren wie zu Beginn der Finanzkrise ab, da das Geschäft nicht wie damals von einer riskanten Kreditvergabe befeuert werde. Dennoch will sich die Notenbank auf ihrer Zinssitzung in dieser Woche mit der Lage am Häusermarkt beschäftigen.

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