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Immobilien US-Eigenheimgeschäft zieht im Juli leicht an

In den USA werden mehr Neubauten verkauft. Doch sie werden trotz niedriger Zinsen immer teurer – vor allem wegen steigender Preise für Baumaterialien.

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Das Geschäft mit Einfamilienhäusern in den USA wächst nach einigen schwächeren Monaten erstmals wieder. Die Zahl der verkauften Neubauten stieg im Juli im Vergleich zum Vormonat um ein Prozent auf eine Jahresrate von 708.000 Einheiten, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Im Juni lag die Rate bei revidiert 701.000 (bisher: 676.000). Von Reuters befragte Experten hatten diesmal mit 700.000 gerechnet.

Der Immobilienmarkt in den USA profitiert vom niedrigen Zinsumfeld. Doch kräftig gestiegene Preise für Holz und Baumaterialien dämpfen die Baulust. Im Mittel kostete ein Haus im Juli 390.500 Dollar – ein Plus von gut 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Notenbank-Chef Jerome Powell verwies jüngst darauf, dass die Häuserpreise im gesamten Land rasant stiegen. Doch zeichneten sich keine Gefahren wie zu Beginn der Finanzkrise ab, da das Geschäft nicht wie damals von einer riskanten Kreditvergabe befeuert werde.

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