Immobilien Was das Bauen teuer macht

Bauen ist teuer. Das wissen Bauherren - und am Ende bekommen das auch Mieter zu spüren. Doch woran liegt das? Ein Überblick über die Preistreiber.

Die Kosten ziehen an in Deutschland. In Städten liegen die Immobilienpreise teils 15 bis 30 Prozent über dem Niveau, Quelle: dpa
Ein bis zwei Stellplätze pro Wohnung seien in manchen Orten Vorschrift. Quelle: dpa
Die Preise für Bauland haben ordentlich angezogen. Quelle: dpa
EnergieeffizienzSeit 2016 gelten in Deutschland mit der Energiesparverordnung (EnEV) schärfere Vorschriften für den Energieverbrauch von Gebäuden, unter anderem zur Heizungs- und Klimatechnik und zur Wärmedämmung. Die Vorschriften stellten bereits die Grenze des heute technisch Möglichen dar, warnt ZIA-Präsident Mattner. „Allein diese hat zu einer Verteuerung von durchschnittlich acht Prozent im Wohnungssektor geführt“, sagt er zur Verordnung. Andreas Ibel, Präsident beim Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), meint: „Die verschärften energetischen Vorgaben machen Bauen immer teurer, während die Energieeinsparung im Promillebereich liegt.“ Grünen-Politiker Christian Kühn hält die neuen Standards hingegen für „unkompliziert und mit marktüblichen Technologien problemlos erreichbar“. Eine Studie im Auftrag des Umweltamts Hamburg, die Neubauten zwischen 2011 und 2014 analysiert, kommt zu dem Ergebnis, dass der Grad der Energieeffizienz keine Auswirkungen auf die Gesamtkosten hat. Quelle: dpa
Kostentreiber hin oder her, am Ende hängen die Preise auch auf dem Wohnungsmarkt nicht zuletzt von Angebot und Nachfrage ab. Quelle: dpa
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