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Immobilienboom Die besten Städte für den Hauskauf

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Mangel an Mietwohnungen

In welchen Städten es an Wohnungen fehlt
LondonDer Londoner Bürgermeister Boris Johnson will mit harten Mitteln den Wohnungsmangel bekämpfen: Er will auf dem Gelände des Flughafens Heathrow ein Wohngebiet für rund 250.000 Menschen bauen lassen. Um den Plan zu realisieren, soll das Gelände für rund 19 Milliarden Euro aufgekauft und bebaut werden. Dafür sollen neue Flughäfen am Rande der Stadt entstehen. Das berichtet die Zeitung "Die Welt". Doch London ist nicht die Stadt, in der es einen starken Wohnungsmangel gibt. Auch in deutschen Großstädten fehlt es an Immobilien. Quelle: REUTERS
In neuem Licht erstrahlt das Münster in Freiburg am Donnerstag Quelle: dpa
Eine Frau fährt am Mittwoch auf einem Fahrrad in Karlsruhe vor dem Schloss durch eine Lindenallee Quelle: dapd
Der Sitz des Verteidigungsministeriums in Bonn auf der Hardthöhe Quelle: dpa
Vor der Rathaus-Kulisse und dem NORD/LB Gebäude (r) tummeln sich am Sonntag Menschen auf dem zugefrorenen Maschsee in Hannover Quelle: dpa
Ein Frachter fährt am Dienstag im Rhein bei Düsseldorf Quelle: dpa
Der Kölner Dom, aufgenommen bei Nacht mit dem Museum Ludwig Quelle: dpa

Tatsächlich sinkt die Bevölkerung schon seit 2003. 2030 sollen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt noch einmal vier Millionen Menschen weniger wohnen.

Dass dies die Immobilienpreise drückt, ist trotzdem unwahrscheinlich. Für diese ist letztlich die nachgefragte Wohnfläche entscheidend. Und die Zahl der Haushalte steigt dank immer mehr Singlehaushalten weiter. Bis 2025 soll dieser Trend noch anhalten. Deutlich mehr Wohnfläche wird nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft bis zum Jahr 2025 in München (plus 13 Prozent), Freiburg (plus 12) und Dresden (plus 10) nachgefragt.

Mittlerweile wirkt sich der Boom zwar auch auf das Angebot aus, also auf den Wohnungsbau. Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2011 um fast 20 Prozent gestiegen. Doch das wird längst nicht reichen. Laut einer neuen Studie des Pestel-Instituts fehlen derzeit in den zehn größten Städten mehr als 100.000 Mietwohnungen zu bezahlbaren Preisen. Werde der Mietwohnungsbau nicht verdoppelt, wachse die Lücke binnen fünf Jahren auf 400.000 Wohnungen.

Preisblasen nur in einzelnen Stadtteilen

„In einzelnen Stadtteilen mancher Großstädte mag es Blasen geben, in der Breite aber nicht“, sagt Tobias Just, Immobilienwissenschaftler der Uni Regensburg. Selbst in München, Hamburg oder Frankfurt hätten die Preise im Durchschnitt nur etwas stärker zugelegt als die Mieten.

Ein Gleichlauf von Mieten und Preisen deutet auf einen tragfähigen Aufschwung hin. Schließlich machen viele Investoren eine einfache Rechnung auf: Wenn sie aus den Mieterträgen einer Immobilie fünf Prozent Rendite erzielen wollen, also ein Zwanzigstel ihres Einsatzes, dürfen sie maximal die 20-fache jährliche Nettokaltmiete als Kaufpreis zahlen. Steigen die Mieten um zehn Prozent, bieten auch Investoren zehn Prozent mehr.

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Unter den Großstädten hat Just einzig in Berlin deutlich größere Preis- als Mietzuwächse ermittelt. Angesichts der niedrigen Berliner Mieten spekulieren viele Käufer auf einen Anstieg. In Dresden, wo die Mieten sogar stärker als die Preise angezogen haben, bestehe bei den Preisen „noch Luft nach oben“.

Die weiteren Aussichten in den Städten hängen vor allem von der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung ab. Erst der genauere Blick auf die Situation vor Ort zeigt, ob der Kauf lohnt.

Mehr zu den Immobilienmärkten einzelner Städte:

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