Immobilienbranche Druck auf Mieten sinkt

Laut den Immobilienweisen entspannt sich der Mietwohnungsmarkt. Quelle: dpa

Laut einer Analyse der Immobilienbranche dürfte sich die Lage bei Mietwohnungen künftig entschärfen. Es würden mehr Wohnungen gebaut und die Nachfrage würde langsamer wachsen, heißt es.

Die Mieten in Deutschland dürften laut einer Analyse der Immobilienbranche bundesweit künftig langsamer steigen als in den vergangenen Jahren. „Die Nachfrage nach Wohnungen wächst derzeit deutlich langsamer als noch vor kurzem“, heißt es in einem Gutachten des Zentralen Immobilienausschusses. Es zögen weniger Flüchtlinge und EU-Bürger nach Deutschland, gleichzeitig würden mehr Wohnungen gebaut.

„Damit aber nähert sich der Wohnungsmarkt endlich einer gleichgewichtigen Entwicklung, so dass der Druck auf die Mieten geringer wird“, schreiben die Autoren. Dazu trage auch bei, dass die Zinsen für Immobilienkäufer wohl nicht weiter sinken.

Auch in München, Berlin und Stuttgart nähere sich der „Mietpreiszyklus“ seinem Ende, hieß es. Dort rechnen die Experten damit, dass in den nächsten Jahren Eigentumswohnungen billiger werden.

Das Gutachten warnt davor, dass Büros in Ballungsräumen Mangelware werden könnten - was auch daran liege, dass viele Unternehmen weiter einstellen. Zugleich seien Büros international ein beliebtes Investment. Die Büromieten seien 2017 zum siebten Mal in Folge gestiegen.

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