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Immobiliengeschäft Deka-Immobilienfonds stemmen Deals im Volumen von 4,5 Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr hat die Deka Immobilien im Wert von 4,5 Milliarden Euro gekauft und verkauft. Trotz des Booms bei Gewerbeimmobilien gab es kaum Verkäufe.

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In den ersten vier Wochen von 2019 habe die Deka bereits Fondsanteile für 800 Millionen Euro an Privatkunden verkauft. Quelle: dpa

Frankfurt Das Immobiliengeschäft der Deka brummt weiter. Im vergangenen Jahr kauften und verkauften die vom Wertpapierhaus der Sparkassen verwalteten Publikums- und Spezialfonds Immobilien im Wert von 4,5 Milliarden Euro, wie Immobilien- und Finanzvorstand Matthias Danne am Dienstagabend in Frankfurt sagte. Trotz der boomenden Gewerbeimmobilienmärkte trennte sich die Deka kaum von Objekten, lediglich 600 Millionen Euro entfielen auf Verkäufe.

Zum einen sei die Veräußerung von Immobilien, die wegen ihrer Größe und Lage nicht mehr der aktuellen Strategie entsprechen, nahezu abgeschlossen, sagte Danne. Zum anderen will das Geld der Kunden angelegt werden, die der Deka angesichts der niedrigen Zinsen weiterhin die Türen einrennen.

Von der anhaltenden Zinsflaute profitiert auch die Konkurrenz: So stemmten die in Europa gemanagten Immobilienfonds der Deutsche-Bank-Tochter DWS 2018 An- und Verkäufe im Wert von rund 4,6 Milliarden Euro, bei der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Union Investment waren es drei Milliarden Euro.

Danne sprach von einem „rasanten Start“ ins Jahr 2019. In den ersten vier Wochen habe die Deka bereits Fondsanteile für 800 Millionen Euro an Privatkunden verkauft, nach 500 Millionen im Vorjahreszeitraum. Schon seit Jahren begrenzt die Deka den Verkauf neuer Anteile an ihren Publikumsfonds für Privatanleger, weil sie kaum mehr lukrative Investitionsobjekte findet. Auch in diesem Jahr ist das Kontingent für Privatkunden auf 1,1 Milliarden Euro begrenzt und dürfte bald ausverkauft sein.

In Deka-Fonds steckten zum Jahresende 2018 mehr als 500 Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude, Hotels, Einkaufszentren oder Logistikhallen im Gesamtwert von 36,3 Milliarden Euro, 4,2 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor. Die Nettovertriebsleistung stieg auf 2,6 (Vorjahr: 2,2) Milliarden Euro. Die Deka hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Geschäft mit institutionellen Kunden auch abseits der Sparkassen auszubauen. Hier mache man Fortschritte, die Nettovertriebsleistung habe sich hier 2018 auf 900 Millionen verdreifacht, sagte Danne.

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