Immobilienkonzern Deutsche Wohnen verdient dank steigender Mieten mehr und hebt Ergebnisprognose an

Der nach Vonovia zweitgrößte deutsche Wohnungskonzern profitiert vom Immobilienboom, kräftigen Mietsteigerungen sowie dem Wertzuwachs seines Portfolios.

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Vor allem in Berlin steigen die Mieten überdurchschnittlich. Quelle: dpa

Berlin Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen profitiert weiterhin von der Wohnungsnot in Ballungszentren. Dort steigen die Mieten schon seit Jahren. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres legte das operative Ergebnis (FFO1) im Jahresvergleich um 11,2 Prozent auf 367,1 Millionen Euro zu, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Für das Gesamtjahr zeigte sich der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien bei der für Immobilienkonzerne wichtigen Kenngröße FFO1 noch etwas zuversichtlicher als zuvor. Das Unternehmen peilt bei dieser Kenngröße nun 473 Millionen bis 478 Millionen Euro an. Zuvor hatte die Deutsche Wohnen 470 Millionen Euro (Vorjahr: 432,3 Mio Euro) auf dem Zettel.

Unterm Strich blieben in den ersten neun Monaten 756,7 Millionen Euro als Gewinn hängen. Das war ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von gut sieben Prozent. Die Mieten stiegen auf vergleichbarer Basis um 3,5 Prozent, in Berlin sogar um 3,8 Prozent.

Deutsche Wohnen vermietet bundesweit mehr als 160.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.

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