Methodik Immobilienmärkte im Check

Anhand einiger Kennzahlen lassen sich Chancen und Risiken für Immobilienkäufer analysieren. Welche Werte Sie im Blick haben sollten.

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Gesamtnote

Die Gesamtnote zeigt, wie attraktiv der Markt ist. Sie errechnet sich aus den übrigen Kennzahlen; Preis- und Wirtschaftskraft-Prognose haben als vorausblickende Indikatoren doppeltes Gewicht.

Preis-Prognose

Die Preis-Prognose zeigt, ob Immobilien voraussichtlich teurer oder günstiger werden.

Leerstand

Gemessen in Prozent der Wohnfläche. Bei wenig Leerstand wirkt eine steigende Bevölkerung besonders preistreibend, da viele Interessenten um den knappen Wohnraum konkurrieren.

Preis-Kaufkraft-Relation

Zeigt, ob die lokale Bevölkerung einen geringen oder einen hohen Anteil ihres verfügbaren Einkommens für den Immobilienkauf aufwenden muss. Im bundesweiten Schnitt niedrige Immobilienpreise müssen für die lokale Bevölkerung nicht günstig sein, etwa wenn diese auch weniger verdient. Ein sehr schlechtes Verhältnis deutet darauf hin, dass Käufer vor Ort die Preise nicht mehr bezahlen können. Dies begrenzt das weitere Preissteigerungspotenzial.

Wirtschaftskraft-Prognose

In Städten mit künftig steigender Bevölkerung, Produktion und Beschäftigung wächst die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern. Preise und Mieten lassen sich leichter erhöhen.

Standortqualität

Veränderung der Wirtschaftslage und -struktur seit 2004. Hat sich diese verbessert, zieht das neue Einwohner an.

Sozialstruktur

Käufer scheuen Standorte mit sozialen Problemen. Hat sich das Bild seit 2004 aufgehellt, profitiert davon auch der lokale Immobilienmarkt.

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