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Neue Wohnkonzepte Das Comeback des Hochhauses

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Nachhaltigkeit wichtig

Dem Grünen-Politiker ist, wie schon seinem Unionsvorgänger, Nachhaltigkeit wichtig. „Wohnhochhäuser sind hinsichtlich ihres Flächenverbrauchs ökologisch. Keine andere Bauform bildet auf so wenig versiegelter Fläche so viel ab“, sagt Cunitz.

Architekten einer neuen Generation von Wohnhochhäusern wollen die Fehler der Planer der Neue-Heimat-Siedlungen der Siebzigerjahre vermeiden, deren gesichtslose Wohnblocks sich oft zu sozialen Brennpunkten entwickelten. Sie bieten zentrale Lage, Empfang, Sicherheitsdienst, Haushaltsservice, Gemeinschaftsküche, Terrassen und Gärten in luftigen Höhen, viel Licht und niedrigen Energieverbrauch – Architektur für den urbanen Lebensstil.

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Jürgen Engel, Inhaber des Architekturbüros KSP in Frankfurt, sieht auch in der Umwidmung leer stehender Bürotürme eine besondere Chance für die Städte. „Die gemischte Nutzung in den urbanen Quartieren lockt viel gut situierte Klientel an“, sagt Engel.

Die Mehrheit der bereits begonnenen Hochhausprojekte ist daher auf eine zahlungskräftige Kundschaft zugeschnitten. Dazu zählen etwa die beiden Friends-Tower im Münchner Stadtteil Nymphenburg mit 15 Stockwerken und 260 Wohneinheiten: Eine 56-Quadratmeter-Wohnung im neunten Stock kostet dort knapp 500.000 Euro – Luxusausstattung, Housekeeper sowie Nutzung von Fitnessstudio und Dachgarten inklusive.

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