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Offene Immobilienfonds Deutsche-Bank-Fonds erhält Bestnoten

Offene Immobilienfonds sind bei vielen Anlegern beliebt. Sie haben in diesem Jahr drei Milliarden Euro mehr eingezahlt, als Verkäufer abgezogen haben. Nun haben Ratingagenturen den Immobilienfonds Noten vergeben.

Die attraktivsten offenen Immobilienfonds

Neue Noten der Ratingagentur Feri Euro Rating Services sind Balsam auf die Seelen geplagter Immobilienfondsanleger. Zumindest dürften die Tester damit die Anleger beruhigen, die in offene Immobilienfonds von den Töchtern der großen Bankengruppen investiert haben.

Die Bad Homburger Immobilienexperten haben Deka (Sparkassen), Union Investment (Volks-, Raiffeisenbanken), RREEF (Deutsche Bank) und CommerzReal (Commerzbank) im Großen und Ganzen eine solide Arbeit und solide Immobilienbestände bescheinigt.

Der am besten benotete Fonds ist der Grundbesitz Europa von der Deutsche-Bank-Tochter RREEF (sprich „Rief“). In der Skala von AAA (höchste Bewertungsklasse also AAA, AA, A+, A sowie A–) bis E – erzielt er ein A. Die schlechteste Note bekam der UniImmo:Global von Union Investment mit einem C.

Feri EuroRating hat erstmals alle investierbaren offenen Immobilienfonds auf Basis öffentlich zugänglicher Daten bewertet. Die Fonds sind weiterhin bei Anlegern beliebt. Sie haben in diesem Jahr drei Milliarden Euro mehr eingezahlt, als Verkäufer abgezogen haben (Nettomittelzuflüsse).

Geprüft wurde von Feri das Immobilienportfolio, das mit einem Anteil von 50 Prozent in die Beurteilung einfließt, sowie die Performance und Finanzstrukturen, die jeweils ein Viertel bei der Gewichtung ausmachen.

Mit dem Urteil macht Feri der Berliner Ratingagentur Scope Analysis Konkurrenz, die bereits seit Jahren die offenen Immobilienfonds prüft.

Bislang hat Feri Euro Rating gegen Bezahlung durch die Anbieter offene Immobilienfonds von KanAm und RREEF bewertet. Jetzt übertragen die Bad Homburger das Bewertungsraster auf alle offenen Immobilienfonds, die noch täglich von Privatanlegern ge – und verkauft werden können.

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