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Übernahmepläne Vonovia stockt bei Deutsche Wohnen auf – und hält sich alle Optionen offen

Der Wohnungsriese gibt seine Übernahmepläne nicht auf: Die Bochumer sichern sich 30 Prozent an Deutsche Wohnen. Deren Aktienkurs steigt auf ein Rekordhoch.

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Die zur Übernahme von Deutscher Wohnen erforderliche Schwelle von 50 Prozent plus einer Aktie hatte Vonovia verfehlt. Quelle: imago images/Ina Fassbender

Der Wohnungskonzern Vonovia prüft nach der Aufstockung seiner Anteile an dem Konkurrenten Deutsche Wohnen alle Möglichkeiten für sein weiteres Vorgehen. „Wir halten uns weiterhin alle Optionen offen“, sagte eine Vonovia-Sprecherin am Mittwoch.

Vonovia befinde sich in einer „stabilen Situation ohne Handlungsdruck“, betonte sie. Die Transaktion zeige, dass der Preis des gescheiterten Übernahmeangebots an die Deutsche-Wohnen-Aktionäre von 52 Euro je Aktie angemessen gewesen sei, fügte sie hinzu.

Der Bochumer Wohnungsriese hat sich bis Montag knapp unter 30 Prozent an dem Berliner Konkurrenten gesichert, wie aus einer Pflichtmitteilung der Deutschen Wohnen vom Mittwoch hervorging. Vonovia halte nun 22,3 Prozent an der Deutsche Wohnen direkt und habe sich weitere 7,7 Prozent über zwei bedingte Kaufverträge mit Deutsche-Wohnen-Anteilseignern gesichert. Vonovia habe damit Zugriff auf 29,999 Prozent der Stimmrechte.

Der Aktienkurs von Deutsche Wohnen stieg am Vormittag um 1,7 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 52,74 Euro. Vonovia-Papiere stagnierten beim Kurs von 56,10. Auf Wochensicht liegt die Aktie knapp drei Prozent im Minus.

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