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Verband deutscher Pfandbriefbanken Immobilienkäufer zieht es stärker ins Umland der Städte

Ein- und Zweifamilienhäuser waren zuletzt besonders gefragt. Quelle: dpa

Die höchsten Preissteigerungen gibt es in den „Speckgürteln“ der Metropolen. In den sieben größten Städten selbst stiegen die Preise langsamer.

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Weniger Stadt, mehr Platz: Dieser Trend beim Immobilienkauf lässt sich nach Angaben der finanzierenden Banken nun auch in den Marktzahlen ablesen. Sie sagten im vergangenen Jahr Darlehen für Wohnimmobilien in Höhe von 108,3 Milliarden Euro zu, gut acht Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken am Donnerstag in Berlin mitteilte. Stärkstes Segment waren Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von knapp 15 Prozent.

„Wohnimmobilien haben nach wie vor Hochkonjunktur“, sagte Verbandspräsident Louis Hagen. Die höchsten Preissteigerungen gebe es in den „Speckgürteln“ der Metropolen, in den sieben größten Städten selbst stiegen die Preise langsamer. Hier äußere sich vielleicht ein Bedürfnis nach mehr Platz und Wohnen im Grünen, sagte Hagen.

Auch in den nächsten Jahren sei eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern zu erwarten, hieß es. 2020 verteuerten sich Wohnimmobilien nach den Branchendaten im Schnitt um 7,5 Prozent.

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Die Immobilienbanken erwarten auch, dass sich der Büromarkt stabil entwickelt. „Die anfängliche Euphorie für das Homeoffice schwindet“, prognostizierte Hagen unter Bezug auf Umfragen aus den USA. Er rechnet auch damit, dass Unternehmen mehr Fläche brauchen, um zusätzliche Konferenzräume einzurichten und den Abstand zwischen den Arbeitsplätzen zu vergrößern.

Hotels und Handelsimmobilien sieht der Verband im Abwärtstrend. Logistikflächen dagegen seien auch wegen des stark wachsenden Online-Handels sehr gefragt.

Mehr zum Thema: Die Zahlen sind bekannt. Und doch ist es ein Grundsatzstreit, ob Kauf oder Miete günstiger ist. Studien widersprechen sich. Der ultimative Faktencheck.

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