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Wohnimmobilien Immobilien-Boom ungebrochen – Preise steigen zu Jahresbeginn um fünf Prozent

Die Preise für Wohnimmobilien liegen im ersten Quartal um fünf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Seit Ende 2015 beträgt das Plus 22 Prozent.

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Der Anstieg in den sieben größten Metropolen war mit 8,6 Prozent für Eigentumswohnungen und 6,9 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders stark. Quelle: dpa

Berlin Die Preise für Wohnimmobilien haben in Deutschland zu Jahresbeginn auf breiter Front weiter angezogen. Sie lagen im ersten Quartal durchschnittlich um fünf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte.

Demnach kletterten die Preise sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen. Der Anstieg in den sieben größten Metropolen – Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Düsseldorf – war mit 8,6 Prozent für Eigentumswohnungen und 6,9 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders stark. In von der Bevölkerungsstruktur her stärker verdichteten ländlichen Kreisen fiel der Preisanstieg geringer aus: Wohnungen verteuerten sich um 1,7 Prozent, Häuser um 4,3 Prozent.

Seit Ende 2015 haben die Preise für Wohnimmobilien bundesweit um 22 Prozent angezogen. Eine überdurchschnittlich starke Preisdynamik hatten mit einem Anstieg von 40,8 Prozent Eigentumswohnungen in den Metropolen. Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich in den größten sieben Städten um 36,4 Prozent. In anderen Großstädten und außerhalb der Ballungsräume nahmen die Preise laut Statistischem Bundesamt seit 2015 ebenfalls deutlich zu.

Als eine Triebfeder für die Flucht in Betongold gilt die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die Bundesbank warnt schon seit längerem vor kräftigen Übertreibungen bei den Immobilienpreisen in deutschen Städten – insbesondere in den sieben Metropolen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart.

Mehr: Neue Entwicklung in der Debatte um bezahlbaren Wohnraum: Die Regierung will Mieten für bundeseigene Wohnungen begrenzen.

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