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Nervöse Börsen Euro-Krisenländer prüfen Verbot von Leerverkäufen

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So verbat die griechische Regierung im Frühjahr und Sommer 2010 Leerverkäufe. Dennoch stürzte der Index ASE in der Zeitspanne um 14 Prozent ab und performte damit deutlich schlechter als die europäische Konkurrenz. Im gleichen Zeitraum etwa fiel der Stoxx Europe 600 Index nur um 1,4 Prozent.

Auch deutsche Unternehmen waren bereits betroffen

Ähnliche Erfahrungen machten die USA im September 2008. Obwohl die Börsenaufsicht Leerverkäufe verbat, stürzten die Kurse in die Tiefe. In Deutschland kann die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Leerverkäufe vorübergehend einschränken oder komplett untersagen, wenn eine erhebliche Marktstörung droht.

So der Fall im Mai 2010. Zehn Unternehmen waren von dem Verbot betroffen, unter anderem die Allianz, die Commerzbank und die Deutsche Bank. Die Börsen reagierten mit Verlusten auf die Regulierungsmaßnahmen.

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