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Schwarzgeld Einigung über Deutsch-Schweizer Steuerabkommen

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Zum Gesamtpaket zählt auch eine sofortige Abschlagzahlung der Schweizer Banken von zwei Milliarden Franken Anfang 2013; dies ist eine Vorauszahlung und soll die Ernsthaftigkeit der Schweiz unterstreichen. Für Deutschland ist das ein garantierter Geldsegen.

Im Bundesfinanzministerium wird darauf hingewiesen, dass ein ähnlicher Versuch unter der rot-grünen Bundesregierung bisher nur insgesamt 1,4 Milliarden Euro (und das aus weltweiten Zuläufen) einbrachte.

Schwarzgeldwanderung nach Asien verhindern

Für den Fall, dass Deutsche auf der Flucht vor dem Fiskus nun ihr Schwarzgeld von der Schweiz nach Asien weiter verschieben wollen, wird in den DBA eine Meldepflicht vereinbart. Die Schweiz soll Daten über Kapitaltransfers liefern, ohne aber Namen zu nennen. Allerdings kann dann Deutschland ein Auskunftsersuchen an das Land richten, wohin das Geld verschoben wird.

Für die Schweiz bietet das Abkommen durchaus einige Vorteile. Der leidige Steuerstreit wird beigelegt, und die Schweiz muss wegen der Pauschalregelung rückwirkend keine Namen und Konten preisgeben. Künftig können Schweizer Banken auch leichter am deutschen Markt auftreten.

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