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Arbeitsrechtler Wolfgang Betz "Besonders beliebt sind Degradierungen"

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Mitarbeiter-Bespitzelung bei Quelle: dpa

Überwachen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter derzeit intensiver, um Argumente für eine Kündigung zu finden – zum Beispiel wegen privater Telefonate oder privaten Surfens im Internet?

Wenn Unternehmen Mitarbeiter loswerden wollen, gehört es zum klassischen Vorgehen, gezielt nach Pflichtverstößen zu suchen. In der Regel prüfen Arbeitgeber dann die letzten Reisekostenabrechnungen, kontrollieren die Telefonliste auf private Telefonate oder durchsuchen in der EDV gespeicherte Protokolle, um Nachteiliges zu finden.

Das wird auch derzeit praktiziert. Allerdings ist mein Eindruck, dass viele Unternehmen bei Überwachungsaktionen vorsichtiger geworden sind.

Warum?

Die Datenskandale der vergangenen Jahre – zum Beispiel bei Lidl oder der Bahn – haben für ein Umdenken gesorgt. Arbeitgebern ist jetzt klar, dass bei der Überwachung von Mitarbeitern nicht alles erlaubt ist, was technisch möglich ist.

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