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Großer Praxistest Die beste Steuersoftware für Ihr Geld

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Steuersoftware im Test: Taxman und Smartsteuer

Taxman: Hält sich komplett im Hintergrund

Für Aufgeräumte Dieses Programm macht kein großes Aufheben um sich und seine Funktionen. Die Benutzeroberfläche ist in dezenten Grau- und Grüntönen gehalten. Fast immer bleibt viel Fläche auf dem Bildschirm einfach leer. Das erzeugt einen ruhigen Eindruck. Gleichzeitig ist die Nutzerführung durchdacht. Auch Taxman fragt vorab die relevanten Themen ab und beschleunigt so die Bearbeitung. Manchmal führt die extrem zurückhaltende Darstellung, bei der auch Erklärungen und Details nur gering dosiert eingesetzt werden, aber zu Verwirrung. Dann kann untergehen, um was es eigentlich geht. Etwa bei der Abfrage eventueller Kinderbetreuungskosten. Ganz oben steht dort zwar das Thema. Alle sonstigen Felder und die eingeblendete Eingabehilfe haben aber keinen direkt erkennbaren Themenbezug. Statt „Ausgaben für die Kinderbetreuung“ steht dort nur „Art und Höhe der Aufwendungen“. So können wichtige Eingaben bei zügiger Bearbeitung verpasst werden. Den automatischen Abruf von Steuerdaten unterstützt das Programm, Vorjahresdaten können aber nur aus der Vorjahresversion von Taxman überspielt werden. Umsteiger von der Konkurrenz müssen die Daten neu eintragen. Schwach!

Preis: ab 24,89 Euro

Fazit: Sehr übersichtliche Darstellung. Das Programm nimmt sich manchmal aber so sehr zurück, dass Unsicherheit entsteht.

Smartsteuer: Alles online1. Orientierung: Links zeigt Smartsteuer den Fortschritt an. Wer sich Schritt für Schritt durchklickt, braucht die Navigation eigentlich nicht. Hilfreich ist sie aber, wenn später etwas nachgetragen werden soll. 2. Eingabe: Hintergrundfotos lassen das Onlineangebot wie einen üblichen Webauftritt wirken. Kurztexte führen ins Thema ein, dann werden relevante Daten gut verständlich abgefragt. Automatische Berechnungen unterstützen die Nutzer. 3. Hinweise: Große Stärke sind die vielen kontextbezogenen Erklärungen. Passend zum bearbeiteten Feld, weist Smartsteuer auf die Hintergründe hin und gibt Beispiele. Selbst wer sich kaum auskennt, weiß so meist, was gerade gefragt ist.

Smartsteuer: Der Internetbrowser wird zum Steuerlotsen

Für Steuerlaien Nutzer können mit Smartsteuer direkt im Browser arbeiten, ohne Installation von Programm oder App. Sorgen um die Daten sollen mit einem TÜV-Zertifikat genommen werden. Das Angebot führt zielstrebig durch die relevanten Fragen. Bei Krankheitskosten weist es vorab darauf hin, wie hoch diese wenigstens sein müssen, um einen Effekt zu haben. Wer weniger gezahlt hat, kann sich Eingaben direkt schenken. Kurze und verständliche Einleitungstexte erklären jeweils den Themenkontext. In der Mitte des Bildschirms tragen Nutzer Daten ein, rechts bekommen sie passende Hinweise angezeigt, links die Navigation. Das Ganze sieht hübsch aus, moderner als bei klassischer Steuersoftware. Sicherlich: Tipps und Hinweise gehen dafür weniger in die Tiefe. Inhaltliche Schwächen sind aber die Ausnahme, etwa beim Hinweis, Barzahlungen an eine Haushaltshilfe seien nicht abziehbar (was bei privaten Minijobs nicht stimmt). Schwach: Die Übernahme von Vorjahresdaten ist nur intern, nicht von der Konkurrenz, möglich. Einige Steuerdaten, etwa aus der Lohnsteuerbescheinigung oder zum Riester-Vertrag, können automatisch von der Finanzverwaltung abgerufen werden und landen sofort an der richtigen Stelle.

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    Fazit: Führt gut verständlich und schnell ans Ziel. Wer etwas Respekt vor dem Thema Steuern hat, wird sich hier wohlfühlen.

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