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Kritik an Testergebnissen Stiftung Warentest zunehmend unter Druck

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Unternehmen wollen Rechtsstreit vermeiden

Eine Mitarbeiterin der Symrise AG mischt im Werk in Holzminden (Niedersachsen) Duft- und Aromastoffe. Laut Garantieerklärung hat das Unternehmen für Ritter Sport natürliche Aromen geliefert. Quelle: dpa

Dass Unternehmen vor Gericht gegen die Stiftung Warentest zu Felde ziehen, komme immer seltener vor, hat van Laak beobachtet. Selbst der Bundesverband der Deutschen Industrie rate seinen Mitgliedern, lieber die Öffentlichkeit zu suchen als die Stiftung zu verklagen. Die Erfolgsaussichten sind erfahrungsgemäß gering.

Nach Ritter Sport hat auch die Fachgruppe Holzspielzeug, die nach eigenen Angaben 22 Holzspielzeug-Hersteller vertritt, die Stiftung Warentest kritisiert. Laut einem Testergebnis der Verbraucherschützer seien mehr als die Hälfte der 30 geprüften Holzspielzeuge gefährlich für Kinder. Der Verband lehnte das Testergebnis mit der Begründung ab, das Testverfahren der Stiftung weiche stark von den allgemein anerkannten Verfahren ab. Lediglich IKEA akzeptierte das Testurteil und nahm seine Bauklötze Mula aus dem Sortiment.

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