Nach dem S&K-Urteil Verurteilter geht offenbar in Revision

Wegen Untreue wurden die beiden Gründer der Immobiliengruppe S&K zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Nun will einer der Verurteilten einem Bericht zufolge Revision anlegen.

Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den S&K-Gründer, einen Teil der bei Anlegern eingeworbenen 240 Millionen Euro für Luxusautos, Partys und einen generell aufwendigen Lebensstil ausgegeben zu haben, statt sie gewinnbringend zu investieren. Quelle: dpa

DüsseldorfJonas K., der gemeinsam mit Stephan S. die Immobiliengruppe S&K gegründet und kürzlich wegen Untreue zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, hat offenbar Revision gegen das Urteil angelegt. Das soll die Staatsanwaltschaft der WirtschaftsWoche bestätigt haben.

Die Staatsanwaltschaft verdächtigte die beiden, einen Teil der bei Anlegern eingeworbenen 240 Millionen Euro für Luxusautos, Partys und einen generell aufwendigen Lebensstil ausgegeben zu haben, statt sie gewinnbringend zu investieren. Rund 11.000 Anleger sind betroffen. Viele Firmen der S&K-Gruppe sind mittlerweile insolvent. Anleger kämpfen in einer Reihe von Zivilverfahren um ihr Geld.
Die Staatsanwaltschaft ist, anders als K., nicht in Revision gegangen. Kommt es zu einem neuen Urteil, kann das dem Medienbericht zufolge nur besser für Jonas K. ausfallen – also in einer geringeren Strafe münden. Das Urteil gegen Kompagnon Stephan S. ist bereits rechtskräftig.

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