Neuvermietungen Mietpreisbremse von Juli an auch in Hamburg und NRW

Die Mietpreisbremse führen nach Berlin auch Hamburg und Nordrhein-Westfalen ein. Die Wohnungswirtschaft versucht das zu verhindern.

Der Bundestag hatte im März die Einführung einer Mietpreisbremse in den Ländern ermöglicht. Quelle: dpa

Nach Berlin führen auch Hamburg und Nordrhein-Westfalen die Mietpreisbremse ein. Laut Hamburger Senatsbeschluss vom Dienstag dürfen bei Neuvermietungen vom 1. Juli an die Mieten in der ganzen Hansestadt grundsätzlich nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Anders als der Senat hält die Wohnungswirtschaft das flächendeckend aber für unnötig. Geplant ist deshalb ein Gutachten, dass den Vorwurf überprüft - gegebenenfalls sollen dann einzelne Stadtteile ausgenommen werden.

Wie Vermieter die Mietpreisbremse umgehen können

Auch das Düsseldorfer Landeskabinett beschloss am Dienstag eine entsprechende Verordnung für mehrere Kommunen des Landes, vor allem entlang der Rheinschiene und großen Universitätsstädten.

Der Bundestag hatte im März die Einführung einer Mietpreisbremse in den Ländern ermöglicht. Die Länder dürfen Regionen, in denen die Mietpreisbremse gelten soll, für fünf Jahre festlegen. Bei Erstbezug oder nach grundlegender Renovierung gilt sie nicht. Der Eigentümerverband Haus und Grund sowie der Immobilienverband Deutschland haben bereits Klagen angekündigt.

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