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Quelle-Erbin Schickedanz-Streit endet mit außergerichtlichem Vergleich

Madeleine Schickedanz und mehrere Beklagte haben sich nach langen Streitereien auf eine außergerichtliche Einigung verständigt. Eine Ausnahme gibt es allerdings.

Der Zivilprozess gegen die Quelle-Erbin läuft seit Jahren. Quelle: dpa

KölnDer milliardenschwere Schadenersatz-Streit zwischen Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und mehreren Beklagten ist mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt worden – allerdings mit einer Ausnahme.

Das Kölner Landgericht teilte nach mehrfach verschobenen Verkündungsterminen am Donnerstag mit, die Klägerin und 13 der insgesamt 14 Beklagten hätten den Konflikt für erledigt erklärt. Das Gericht werde daher hier keine Entscheidung mehr fällen, der ursprünglich geplante Verkündungstermin am kommenden Dienstag sei gestrichen.

Aber: Als einziger Beklagter hat sich Matthias Graf von Krockow der Erledigungserklärung laut Gericht nicht angeschlossen. In diesem Einzelfall müsse der Rechtsstreit gerichtlich fortgesetzt werden, erläuterte eine Sprecherin. Nächster Verhandlungstermin sei der 28. März.

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