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Steuertipps Wo Familien sparen können

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Weitere Steuertipps

Was sich bei den Steuern 2012 ändert
Stau in einer Stadt Quelle: dpa
Kinder frühstücken in einem Kindergarten. Quelle: AP
Kellner mit Getränken Quelle: AP
Häuserfront. Quelle: gms
Eine Frau in einem Bus. Quelle: dpa
Einkommensteuererklärung mit dem Formular Werbungskosten Quelle: dapd
Briefkasten des Finanzamtes Quelle: APN

Auch eingetragene Lebensgemeinschaften können vorerst die Vorteile des Splittingtarifs nutzen. Das Finanzgericht Schleswig-Holstein zum Beispiel hat zwei Frauen entgegen dem Beschluss des zuständigen Finanzamts erlaubt, die Steuerklassen III und V zu nutzen – zumindest bis zur endgültigen Klärung vor dem Bundesverfassungsgerichts, das sich mit mehreren Musterprozessen beschäftigt (2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06 und 2 BvR 288/07). Einzelne Finanzgerichte, wie das Finanzgericht Düsseldorf, verweigern eingetragenen Lebenspartnern bislang noch den Anspruch auf Eintragung der vorteilhaften Steuerklassen.

Vorsicht sollten Alleinerziehende walten lassen, denn der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende entfällt durch die Heirat. Dann ist ein Steuervorteil von 1308 Euro pro Jahr erst einmal futsch.

Wer Kinder hat, sollte unbedingt das staatliche Kindergeld beantragen. Für die ersten beiden Kinder gibt jeweils es 184 Euro monatlich, für das dritte Kind 190 und für jedes weitere Kind 215 Euro pro Monat. Das ist auch bei der Steuer kein Nachteil, denn das Kindergeld wird nicht auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet und erhöht somit die Steuer nicht.
Außerdem sollten Familienväter oder -mütter ihre Arbeitgeber über den Nachwuchs informieren. Denn für kinderlose Arbeitnehmer müssen diese einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent in der Pflegeversicherung abführen, den der Arbeitnehmer komplett selbst tragen muss. Mit der Geburt eines Kindes fällt dieser Zuschlag lebenslang weg.

Wo Ihnen das Finanzamt Steuern schenkt
Unter einer Lupe sind mehrere Kontoauszüge zu sehen Quelle: dpa/dpaweb
Besen und Schneeschaufel Quelle: dpa
Ein Schild vor einem Kiosk wirbt für belegte Brötchen. Quelle: dpa
Leuchtanzeigen auf einer Schilderbücke über der Autobahn A8 München-Salzburg Quelle: AP
Menschen tippen an ihren Laptops. Quelle: dpa
Ein Plattenbau in Berlin-Reinickendorf Quelle: dapd
Der Briefkasten eines Finanzamtes Quelle: APN

Tipps für Kindergeld

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    Zudem gibt es seit diesem Jahr noch einen kleinen zusätzlichen Steuervorteil: Bis zum Alter von 25 Jahren gibt Kindergeld für die Sprösslinge unabhängig davon, was sie selbst verdienen – vorausgesetzt sie befinden sich noch in ihrer ersten Berufsausbildung. Ist der Nachwuchs bereits in einer zweiten Berufsausbildung und arbeitet mehr als 20 Stunden pro Woche, entfallen die staatlichen Zahlungen.

    Gleiches gilt im Grunde für den Kinderfreibetrag von 2184 Euro pro Kind, der ebenfalls erhalten bleibt, solange auch die Voraussetzungen für Kindergeld gegeben sind.

    Steuern & Recht



    Wer zudem Geld für die Kinderbetreuung aufbringt – also Tagesmutter, Babysitter oder Au-pair-Mädchen – kann bis zu zwei Dritteln der Ausgaben, maximal 4.000 Euro je Kind, als Sonderausgaben in seiner Steuererklärung deklarieren. Das ist mittlerweile unabhängig davon, aus welchem Grund die Kinderbetreuung notwendig ist und gilt für Kinder bis zum 14. Lebensjahr sowie unbegrenzt für behinderte Kinder. Voraussetzung ist allerdings, dass die Zahlungen für die Kinderbetreuung per Überweisung erfolgen und entsprechende Rechnungen vorliegen.

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