WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Verdacht auf Steuerhinterziehun Razzien bei deutschen UBS-Töchtern

Mehrere Filialen der deutschen Tochterfirmen der Großbank UBS sind in den vergangenen Tagen durchsucht worden. Dies bestätigte eine Sprecherin. Ziel sind UBS-Kunden, die unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung stehen.

Steuerhinterziehung: Vom Kavaliersdelikt zum Verbrechen
Die schweizer Flagge vor einer Bank Quelle: dpa
Ein Bild vom 11. September 2001 Quelle: REUTERS
Hans Eichel Quelle: REUTERS
Schweizer Käse Quelle: AP
Klaus Zumwinkel Quelle: dpa
Das Logo der UBS Quelle: dapd
Schweizer Fahne auf einer CD Quelle: dpa

Die deutschen Töchter der Schweizer Großbank UBS sind im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung Ziel von Razzien gewesen. Eine UBS-Sprecherin bestätigte die Durchsuchungen am Freitagmorgen. Zuvor hatte das "Wall Street Journal Deutschland" berichtet, bundesweit seien in den vergangenen Tagen mehrere Filialen durchsucht worden.

"Die Durchsuchungen sind Teil eines länger anhängigen Verfahrens, das bereits 2012 initiiert wurde", erklärte UBS. "Das Verfahren richtet sich nicht gegen die UBS Deutschland AG."

Ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft Bochum bestätigte dem "WSJ", Ziel der Razzien sei es, Geschäftsunterlagen zu finden, "aus denen sich weitere Erkenntnisse und Nachweise über die Steuerhinterziehung der UBS-Kunden gewinnen lassen".

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

"UBS toleriert keinerlei Aktivitäten, die dazu dienen, Kunden bei der Umgehung ihrer Steuerpflichten zu unterstützen", erklärte die UBS-Sprecherin weiter. Die UBS sei zuversichtlich, dass spätestens bis Ende 2014 alle Kunden aus Deutschland den Nachweis erbracht hätten, dass sie nur versteuertes Geld bei dem Schweizer Institut angelegt haben.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%