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Wirbel um Facebook-Pläne Wie die Schufa arbeitet

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Keine privaten Daten

Welche Unternehmen Opfer von Hackern wurden
Zwei Jungs spielen mit Adidas-Fußbällen. Quelle: dpa/dpaweb
Händler an der Nasdaq. Quelle: REUTERS
Eine Rakete im Werk von Mitsubishi Heavy Industries Quelle: AP
Sony-Computer in einem Geschäft in Peking. Quelle: REUTERS
Eva Padberg präsentiert ein Spiel von Nintendo. Quelle: obs
Eine rote Ampel neben einem Schild der Citigroup. Quelle: REUTERS
Ein Laptop mit einem Oberstaufen-Aufkleber und eine Google Schürze Quelle: dapd

Informationen zu Beruf, Vermögen, Einkommen, Nationalität oder Familienstand sammelt die Schufa nach eigenen Angaben nicht. Die meisten Informationen stammen laut Unternehmensangaben von Banken, Leasingunternehmen, Telekommunikationsanbieter, Versand- und Handelshäusern sowie Energieversorgern. Darüber hinaus bekommt die Schufa nach eigenen Angaben Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen wie z.B. denen der Amtsgerichte.

Wer der Schufa Daten liefert, kann bei „berechtigtem Interesse“ Informationen zum Zahlungsverhalten der Kunden anfragen.
Was "berechtigtes Interesse" ist, definiert das Bundesdatenschutzgesetz.
• Unter anderem muss es sich um Geschäfte von nennenswertem Umfang handeln, an die ein wirtschaftliches Risiko geknüpft ist.
• Informationen dürfen nur dann angefragt oder weitergegeben werden, wenn eine Person mit einem Unternehmen einen Vertrag abschließen möchte oder bereits ein Vertragsverhältnis besteht.
• Im Kreditbereich muss zudem die Genehmigung zur Weitergabe vorliegen. (Das ist die sogenannte Schufa-Klausel, die Kunden, die einen Kredit haben wollen, bei ihrer Bank unterschreiben müssen).

Aus den Informationen wird ein sogenannter Scoring-Wert berechnet, der angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde Zahlungen vertragsgemäß leistet. Ein Wert von 90 Prozent bedeutet also, dass rein statistisch 90 von 100 Personen mit diesen Daten den Kredit zurückzahlen würden. Bei einem Wert zwischen 50 und 80 Prozent geht die Schufa von einem sehr hohen Ausfallrisiko aus, bei unter 50 Prozent liegt das Risiko bei "sehr kritisch".

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Weil die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Person einen Baufinanzierungskredit zurückzahlen wird, nicht der Wahrscheinlichkeit entsprechen muss, mit der sie eine Rechnung beim Versandhandel termingerecht bezahlt, ermittelt die Schufa unterschiedliche branchenspezifische Scoringmodelle. Wer wissen will, welche Daten die Schufa über ihn gespeichert hat, kann diese, nach vorheriger Registrierung bestellen. Die einfachste Abfrage kostet 18,50 Euro.

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