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US-Schuldenstreit Investoren goutieren Kompromiss

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Alleine die Art und Weise, wie der Streit in aller Öffentlichkeit ausgetragen wurde, war man zuletzt an den Märkten leid. Denn die eigentliche Herausforderung steht noch an. Den Zahlungsausfall zu verhindern sei von "höchster Bedeutung", schrieb etwa Investor Blackstone am Montag. Darüber hinaus müssten Investoren jedoch endlich klar aufgezeigt bekommen, dass es die Regierung ernst meine mit dem Schuldenabbau. Das sei essentiell um das Vertrauen in den Dollar und in langfristige Investitionen auf den US-Markt herzustellen.

Gutes Umfeld für Schuldenabbau

Das wirtschaftliche Umfeld für die Herausforderung scheint ideal: Seit Jahresbeginn ist der Dow-Jones um fast fünf Prozent gestiegen, die 500 größten börsennotierten Konzerne verdienten im letzten Jahr so viel wie nie. Und die Entwicklung könnte sich in den kommenden Monaten noch verstärken: Die US-Bluechips profitieren vom schwachen Dollar, der die Exportquoten in die Höhe treibt. Allein im letzten Jahr hat der Dollar gegenüber dem Euro um 17 Prozent nachgegeben.

Wenig Sorgen um US-Wirtschaft

Anders als auf dem alten Kontinent, braucht man sich daher um die Fundamentaldaten der US-Wirtschaft wenig Sorgen zu machen. Gut möglich also, dass sich Investoren und Anleger nach dem reinigenden Showdown der letzten Tage wieder schnell auf die Perlen der US-Wirtschaft stürzen werden. Auf der anderen Seite des Teiches wird man sich derweil noch für lange Zeit an Griechenland und den anderen Schulden-Epigonen abarbeiten müssen.

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