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Altersvorsorge Keiner will mehr Riester-Versicherungen

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Fazit: Riestern sollte einfacher und attraktiver werden

Unter dem Strich bleibt aus Kundensicht festzuhalten: Sicher zweifeln viele, ob sie sich jahrzehntelang in das Riester-Förderkorsettzwängen sollen und nach Abzug von Kosten genug Ertrag herauskommt. Und es drängt sich der Verdacht auf, dass vielen Menschen eine Riester-Rente verkauft wurde, die nicht zu ihnen passt.

Das Elf-Punkte-Programm für den Wohn-Riester (Teil 1)

Doch ehe man sich vom Finanzberater einen neuen Vertrag mit neuen Gebühren aufschwatzen lässt, sollte man prüfen, ob wirklich alles schlecht ist. Und bevor man seinen Vertrag auflöst, die Förderung zurückzahlt und nach Abzug der Kosten oft nur einen Bruchteil der Sparraten wiedersieht, kann man ihn stilllegen - und hoffen, dass das eingezahlte Geld auf Dauer Rendite einbringt.

Schließlich haben die Politiker die Botschaft der Kunden verstanden. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, will nun „Riestern einfacher und attraktiver machen“. Geplant ist: ein Deckel bei den Wechselkosten, eine bessere Beteiligung an den Überschüssen der Versicherungen und glasklare Informationen zum einfachen Produktvergleich. Stärker als bisher will die Regierung den Wohn-Riester fördern. Dazu gibt es bereits ein Elf-Punkte-Programm.

Das Elf-Punkte-Programm für den Wohn-Riester (Teil 2)

Außerdem soll sich Riestern auch für Geringverdiener lohnen, die in Zukunft besonders von Altersarmut bedroht sind. Sie könnten bereits mit fünf Euro pro Monat einen Riester-Vertrag abschließen. Renten von Geringverdienern, die ein Leben lang fleißig waren, in die Rentenkasse eingezahlt und privat vorgesorgt haben, sollten zur Zuschussrente aufgewertet werden. Doch daran regt sich auch bereits Kritik bei Verbraucherschützern.

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