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Altersvorsorge im Eigenbau In zehn Schritten zum entspannten Ruhestand

Die gesetzliche Rente wird nicht reichen. Niedrigzinsen aber machen private Vorsorge schwer. Wie Sie sich trotzdem einen entspannten Ruhestand finanzieren – eine Anleitung in zehn Schritten.

In zehn Schritten zur sicheren Rente Quelle: Getty Images

Die Zahl sieht ganz harmlos aus: 1080 Euro. Mit Kugelschreiber hat Stefan Albrecht, Anfang 40, Berater bei der Deutschen Rentenversicherung in Düsseldorf, sie auf einen Berechnungsbogen geschrieben. Die junge Frau auf der anderen Seite seines Schreibtischs kennt nun ihr Problem.

Denn mit diesen 1080 Euro müsste Jenny B. in 30 Jahren ihren Ruhestand bestreiten – mehr würde der Mutter von zwei kleinen Kindern nach Abzug von Steuern, Krankenversicherung und Inflation nicht bleiben. Hinter Albrechts Schreibtisch hängt ein Poster der Vincent Thomas Bridge in Los Angeles.

Für B. zu weit weg: USA-Reisen wären bei dieser Rente nicht drin. Die 34-Jährige schaut aus dem Gummibaum-beschatteten Bürofenster auf eine Aldi-Filiale im Nieselregen – näher an der Realität als die Sonne Kaliforniens.

Warum die Deutschen in Frührente gehen
In Deutschland gehen weniger Menschen vorzeitig in den Ruhestand: Nur noch jeder dritte Neurentner sei zuletzt vorzeitig mit Abschlägen in die Altersrente gegangen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, über die die „Rheinische Post“ berichtet. Die Zahl der Frührentner ging demnach vom Jahr 2007 bis 2013 um 85.000 auf 323.000 zurück. Ihr Anteil an allen Neurentnern habe damit 2013 bei nur noch 36,7 Prozent gelegen. Sechs Jahre zuvor seien es noch 45,9 Prozent gewesen. Wer 2013 vorzeitig Altersrente beansprucht hat, musste laut Regierung zudem deutlich geringere Abschläge in Kauf nehmen - im Durchschnitt 77,50 Euro pro Monat, nachdem es 2007 noch 115,24 Euro waren. Quelle: dpa
Wenn der Friseur auf einmal die Shampoos und Haarfarben nicht mehr verträgt und mit Hautausschlag reagiert, ist Schluss mit dem Beruf. Gleiches gilt für den Maler und Lackierer, der auf die Farben sensibel reagiert. Probleme mit der Haut sind allerdings nur sehr selten Gründe für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben. Nur 0,4 Prozent der Frührentner hängen den Job wegen Erkrankungen der Haut an den Nagel. Quelle: dpa
2,9 Prozent, also rund 5226 Personen, mussten wegen Erkrankungen der Atemwege wie Asthma vorzeitig in Rente gehen. Quelle: dpa
3,9 Prozent litten dagegen an Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder an chronischen Erkrankungen des Verdauungssystems. Quelle: dpa
Erkrankungen der Sinne waren bei 5,9 Prozent der Grund für das vorzeitige Ende des Berufslebens. Im Jahr 2010 tauchten Erblindung oder Taubheit noch gar nicht in den Statistiken der Deutschen Rentenversicherung als Gründe für die Frührente auf. Quelle: AP
Die übrigen Diagnosen, also andere Krankheiten, haben 9,2 Prozent aus dem Beruf geworfen. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Auf dem vierten Platz landen in diesem Jahr die Krankheiten von Herz und Kreislaufsystem, also zum Beispiel Herzinfarkte, Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen. 9,7 Prozent aller Frührentner gingen wegen Herz-Kreislauf-Problemen in den Ruhestand. Quelle: dapd

Doch dann lacht sie. B. hatte das geahnt. Albrecht hatte sie schätzen lassen, wie viel Prozent ihres späteren Bedarfs sie schon abgedeckt hätte. „Nicht mal die Hälfte“, meinte sie – und lag richtig. Für sie dennoch kein Grund zur Verzweiflung. Sie kann noch an einigen Stellschrauben drehen: Geht sie nicht mit 63, sondern mit 67 Jahren in Rente, käme sie schon auf 1370 Euro netto, rechnet Albrecht vor. Für den Rest müsste sie auf ihren Mann bauen – oder privat vorsorgen. Bislang spart die Wirtschaftsingenieurin nur knapp 100 Euro pro Monat in einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Dass die gesetzliche Rente nicht reicht, ist keine Überraschung mehr. Vor 50 Jahren kamen noch sechs Beitragszahler für einen Rentner auf, heute sind es noch zwei, spätestens 2050 wird ein Arbeitnehmer einen Rentner ernähren. Neurentner, die 45 Jahre lang durchschnittlich verdient haben, kassieren heute schon nach Abzug von Sozialabgaben und vor Steuern nur 48 Prozent eines durchschnittlichen Erwerbseinkommens. 1977 waren es noch fast 70 Prozent, 2028 werden es nur noch 44 Prozent sein, so die Bundesregierung.

Sparen ist also wichtig. Doch Sparbücher bringen teils nur 0,05 Prozent Zins, die Überschüsse aus Lebensversicherungen sind seit Jahren rückläufig, von Aktien wollen die Deutschen nichts wissen. Kopf in den Sand aber ist keine Lösung – wer seine Altersvorsorge in die Hand nimmt, kann seine Rente deutlich anheben. Die WirtschaftsWoche zeigt in zehn Schritten, wie Sparer flexibel und renditestark vorsorgen.

Welche Dax-Konzerne am meisten Altersvorsorge zahlen
Die Finanzierungslage der betrieblichen Altersversorgung der Dax-Unternehmen hat sich 2013 positiv entwickelt. Die guten Renditen (5,1 Prozent) ließen die Pensionsvermögen auf 198 Milliarden Euro steigen. Im Vorjahr waren es noch 192 Milliarden, die Pensionsverpflichtungen drohten zur Gefahr für künftige Gewinne zu werden. 2013 sah es schon anders aus, nicht nur die Rücklagen stiegen, auch der Umfang der Pensionsverpflichtungen ist gesunken. Statt 314 Milliarden müssen die Konzerne nur noch 303 Milliarden Euro zahlen. Damit sind 65 Prozent der Pensionsverpflichtungen mit spezifischen Vermögenswerten bedeckt (Vorjahr: 61 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Pensionsvermögen und -verpflichtungen im DAX 2013“ der Unternehmensberatung Towers Watson. Sie basiert auf den Angaben in den Geschäftsberichten der 30 DAX-Unternehmen. Quelle: dpa
Bei Adidas klaffen allerdings noch große Lücken zwischen dem Vermögen, das 2013 für die betriebliche Altersvorsorge eingeplant war und dem, was ausbezahlt wurde. So betrug das Planvermögen des Sportartikelherstellers 83 Millionen Euro, wogegen die Verbindlichkeiten 325 Millionen Euro betrugen. Damit erreicht Adidas einen Ausfinanzierungsgrad von nur 26 Prozent - die Differenz musste aus anderen Quellen genommen werden. Immerhin: 2012 waren nur 24 Prozent der Pensionsverpflichtungen mit spezifischen Vermögenswerten bedeckt. Quelle: REUTERS
Der Versicherer Allianz kann sich dagegen über eine Deckung von 61 Prozent freuen. Das Planvermögen des Konzerns für die betriebliche Altersvorsorge beträgt 11,7 Milliarden Euro, demgegenüber stehen Verpflichtungen in Höhe von 19,1 Milliarden. Quelle: REUTERS
Mehr als 80, nämlich genau 83 Prozent Deckungsgrad, kann der Chemiekonzern BASF vorweisen. Das Unternehmen muss also nur noch 17 Prozent aus sonstigen Geldern nehmen, um die Lücke zwischen den Rücklagen in Höhe von 17,1 Milliarden und den Verpflichtungen von 20,7 Milliarden Euro zu schließen. Quelle: dpa
Auch Bayer erreicht mit 65 Prozent einen ganz ordentlichen Deckungsgrad. Bei dem Pharmaunternehmen stehen Ausgaben in Höhe 20,7 Milliarden Euro für die betriebliche Altersvorsorge einem Polster von 13,4 Milliarden Euro gegenüber. Quelle: dpa
Das erfolgreiche Anlage- und Risikomanagement "bringt den Unternehmen Rückenwind für die Überarbeitung ihrer betrieblichen Altersversorgung, die angesichts der demografischen Entwicklung stärker denn je auf die Agenda drängt", sagt Thomas Jasper, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson. Er erwartet, dass in den kommenden Jahren viele Unternehmen ihre Pensionswerke überarbeiten oder neu gestalten werden. Bei BMW kann man gelassen in die Zukunft schauen: Von 76 Prozent im Jahr 2012 wuchs der Deckungsgrad auf 85 Prozent an. 2013 hatte das Unternehmen ein Planvermögen von 13,5 Milliarden Euro, demgegenüber Pensionsansprüche in Höhe von 15,8 Milliarden Euro standen. Quelle: AP
Derzeit sieht nur jedes dritte Unternehmen in Deutschland sein Angebot an Mitarbeiterbenefits wie der Altersvorsorge gut für die Zukunft aufgestellt, wie eine im Februar veröffentlichte Umfrage der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von Towers Watson ergab. Die Beiersdorf AG zahlte ihren Pensionären im letzten Jahr beispielsweise rund 1,3 Milliarden Euro an Altersvorsorge. Zurückgelegt hatte das Unternehmen für diesen Zweck allerdings nur 877 Millionen Euro. Quelle: dpa

1. So viel Rente ist drin

Basis ist die gesetzliche Rente, bei Freiberuflern die Rente aus dem Versorgungswerk. Die jährliche Renteninformation nennt die „künftige Regelaltersrente“. Die unterstellt, dass Versicherte bis zur Rente so viel verdienen wie in der jüngeren Vergangenheit und dass ihre Renten nach den gleichen Sätzen wie heute gezahlt werden.

Pro Beitragsjahr bekommen Angestellte Punkte gutgeschrieben. Wer 2014 rund 34.860 Euro verdient, schafft einen Punkt; bei knapp 70.000 Euro zwei Punkte. Bei 71.400 Euro Einkommen (Ost: 60.000 Euro), der Bemessungsgrenze, ist Schluss. Aktuell bekommen Rentner pro Punkt jeden Monat 28,61 Euro (Ost: 26,39 Euro).

45 Jahre mit dem jeweiligen Durchschnittseinkommen hätten im Westen 1287 Euro Rente gebracht, 30 Jahre mit dem doppelten Durchschnittseinkommen für 1717 Euro gereicht. Für ab 1992 geborene Kinder bekommt ein Elternteil je 85 Euro Rente extra – für früher geborene Kinder 57 Euro. Seit 2009 bringen Schule und Studium Neurentnern keine höheren Alterseinkünfte mehr.

Gesetzliche Rente oft unterschätzt

Wie viel ein Rentenpunkt in 30 Jahren wert ist, steht in den Sternen. In den vergangenen 30 Jahren ist der Betrag im Schnitt um 1,8 Prozent pro Jahr gestiegen. Im Idealfall gleichen Rentenerhöhungen weiter wenigstens die Inflation aus. Passiert das, wären die heutigen im Rentenbescheid ausgewiesenen Beträge eine gute Rechengrundlage.

Sie würden eins zu eins zeigen, wie viel an heutiger Kaufkraft die spätere Rente entspricht. Wer skeptischer ist, weil er mehr Inflation oder geringere Rentenerhöhungen erwartet, setzt eine negative Rendite an, etwa –0,5 Prozent pro Jahr. 30-Jährige müssten von der Rentenhochrechnung dann 17 Prozent abziehen, 40-Jährige 13 und 50-Jährige acht Prozent.

Die wichtigsten Begriffe zur Rente
ZeitrenteAls Zeitrente wird ein Vorsorgebetrag bezeichnet, der nur über einen bestimmten, endlichen Zeitraum gezahlt wird. Ein klassisches Beispiel dafür sind Einnahmen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie werden gezahlt, bis die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung gewährt werden. Quelle: Fotolia
Witwen-/WitwerrenteStirbt ein Ehepartner, hat der andere Anspruch auf Witwenrente. Voraussetzung dafür ist, dass das Paar noch verheiratet war, allerdings ist es egal, ob zusammen oder getrennt gelebt wurde. Außerdem müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Unter anderem muss der verstorbene Partner mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Heiratet der Hinterbliebene erneut, endet die Witwenrente. Quelle: Fotolia
RentensplittingDas Rentensplitting ist vergleichbar mit dem Ehegattensplitting. Die Ansprüche beider Ehepartner werden in einen Topf geworfen und zu gleichen Teilen unter beiden gesplittet. Davon Gebrauch machen dürfen Eheleute, die 2002 oder später geheiratet haben. Aber auch eingetragene Lebenspartner dürfen ihre Altersbezüge entsprechend teilen. Quelle: DAPD
Wer profitiert vom Rentensplitting?Nicht nur Ehepartner mit einer sehr kleinen Rente können vom Splitting profitieren. Lohnen kann sich ein Splitting auch für jemanden, der keine Witwerrente bekommen würde, da seine Einnahmen zu hoch sind. Außerdem darf dank Splitting in der Regel auch mehr hinzuverdient werden. Quelle: Fotolia
MütterrenteDie Mütterrente gibt es erst seit diesem Jahr. Profitieren sollen vor allem Mütter, die bisher keinen Anspruch auf Rente hatten, weil sie aufgrund der Kindererziehung nicht lange genug gearbeitet haben. Anspruch haben Frauen, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben. Bisher wurde ihnen lediglich ein Jahr Erziehungszeit auf ihrem Rentenkonto angerechnet, jetzt sind es zwei. Pro Monat bedeutet das ein Plus von knapp 30 Euro. Quelle: Fotolia
Wie viel dürfen Rentner dazuverdienen?Viele suchen auch im Ruhestand nach ein wenig Zeitvertreib und wollen noch etwas hinzuverdienen. Doch gerade für Rentner sind die Regeln da streng. Sogenannte Vollrentner, die das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht haben, dürfen prinzipiell unbegrenzt dazuverdienen. Allerdings muss der Betrag komplett zusammen mit der Rente versteuert werden.      Quelle: Fotolia
Was passiert bei Frührentnern?Wer vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in Rente geht, erhält eine gekürzte Rente, die sogenannte Frührente. Für jeden Monat, den man früher zu arbeiten aufhört, werden 0,3 Prozent von der eigentlichen Rente abgezogen. Zwar dürfen auch Frührentner Geld hinzuverdienen. Allerdings wird dieses am Ende mit der gekürzten Rente verrechnet. Der Frührentner muss die Rentenversicherung darüber informieren, dass er einen Nebenjob hat, diese wird dann die entsprechende Kürzung ausrechnen. Je nach Wohnort gelten bestimmte Hinzuverdienstgrenzen. Quelle: Fotolia

Zu pessimistisch sollten Sparer nicht rechnen. Viele Kunden schätzten ihre künftige Rente zu niedrig ein, sagt der Hamburger Honorarberater Frank Frommholz. „In der Realität kommt dann eine Gehaltserhöhung, mit der sie nicht gerechnet haben.“ Wollen Vorsorgesparer früh in Rente, kostet das. Wenn sie nicht von der Rente mit 63 profitieren, müssen sie pro Jahr, das sie früher aufhören, mit 3,6 Prozent weniger rechnen – und verzichten auf die in diesem Jahr sonst gesammelten Rentenpunkte.

Versorgungswerke, in die etwa Ärzte, Anwälte und Architekten einzahlen, stellen deutlich höhere Renten in Aussicht. Hier werden die Beiträge – anders als in der gesetzlichen Versicherung – angelegt und verzinst. Das Kapital finanziert dann die spätere Rente des Einzahlers. Was herauskommt, hängt von den künftigen Kapitalmarktrenditen ab.

Für die Vorsorgeplanung setzen Sie die hochgerechnete Rente an (ohne Anpassungen). Bei der gesetzlichen Rente ist das der untere der drei Werte im schwarzen Kasten der jährlichen Renteninformation. Wer die Zukunft der Rentenversicherung besonders skeptisch sieht, der kürzt um einen Sicherheitsabschlag.

2. Versicherung beachten

Rentner, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert sind, zahlen derzeit gut zehn Prozent der Rente für Kranken- und Pflegeversicherung.

Rendite von Riester-Rentenversicherungen

Pflichtversichert sind Rentner mit einer gesetzlichen Rente auch dann, wenn sie im Berufsleben freiwillig in der GKV waren. Nur wenn sie in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens über zehn Prozent der Zeit nicht in der GKV waren, verlieren sie den Status. Das hat Auswirkungen: Während pflichtversicherte Rentner ihre GKV-Beiträge nur auf Renten zahlen, werden bei freiwillig Versicherten in der GKV auch Kapitalerträge und Vermietungseinkünfte belastet. Sie löhnen darauf knapp 18 Prozent Beitrag. Unabhängig vom Status, müssen gesetzlich Versicherte auf Leistungen aus berufsständischen Versorgungswerken ebenfalls den vollen Beitragssatz zahlen. In jedem Fall gilt: Kommen Rentner auf mehr als 4050 Euro Monatseinnahmen, fallen keine zusätzlichen GKV-Beiträge mehr an.

Rentner in der privaten Krankenversicherung (PKV) zahlen ihren individuellen Beitrag. Bekommen sie Rente, gibt es noch einen Zuschuss zur PKV, aktuell 7,3 Prozent der Rente, maximal die Hälfte des Beitrags. Privatversicherte sollten mit höheren Beiträgen rechnen. Bei drei Prozent Anstieg nach Inflation kostet die PKV in 30 Jahren 2,4-mal so viel wie heute.

Von der erwarteten Bruttorente ziehen Sie die voraussichtlichen Beiträge für PKV oder GKV ab.

Steuern, Inflation und Krankenversicherung belasten

3. Betriebsrente überprüfen

Verbreitete Formen der Betriebsrente sind Direktzusagen (das Unternehmen sagt Mitarbeitern eine Betriebsrente zu und kümmert sich um die Geldanlage), Pensionskassen (hier fließen Beiträge an externe Versorgungseinrichtungen) und Direktversicherungen (bei diesen schließt das Unternehmen für den Mitarbeiter eine Lebensversicherung ab).

Da die Beiträge in der Regel von Sozialabgaben befreit sind, müssen GKV-Mitglieder auf Betriebsrenten seit 2004 Kassenbeiträge zahlen. Ab einer Mindestzahlung von insgesamt 138,25 Euro im Monat werden fast 18 Prozent für Krankenversicherung fällig. Kassieren Rentner das Geld auf einen Schlag, wird es rechnerisch auf 120 Monate (zehn Jahre) verteilt. Dann fallen die GKV-Beiträge nur auf diese fiktiven Beträge an.

Weil die exakte Höhe der Betriebsrente kaum vorherzusagen ist, sollten Sie die garantierte Mindestrente oder Mindestauszahlung ansetzen. Einmalauszahlungen rechnen Sie auf eine Rente um. Faustregel: Je 27 500 Euro reichen für 100 Euro garantierte lebenslange Monatsrente ab 67 Jahre. Gesetzlich Krankenversicherte ziehen rund 18 Prozent Kassenbeitrag ab.

4. Eigene Vorsorge stützt

Wer schon zusätzlich privat vorsorgt, sollte die zu erwartenden Erträge hieraus konservativ ansetzen.

Bei Lebens- oder Rentenversicherungen setzen Sie nur die Garantiewerte an, bei variabel verzinsten Banksparplänen eine niedrige Schätzung (etwa 0,75 Prozent pro Jahr nach Abzug der Abgeltungsteuer) und bei Fondspolicen oder Fondssparplänen allenfalls die niedrigste Renditeprognose (etwa drei Prozent).

Einmalauszahlungen werden wieder auf Monatsrenten umgelegt (27.500 Euro = 100 Euro Rente). Gleiches gilt für angesparte Summen (etwa den Wert eines für die Altersvorsorge gedachten Depots), die moderat verzinst bis Rentenbeginn hochgerechnet werden (hilfreich zum Beispiel dieser). Nun müssen die Renten auf heutige Kaufkraft umgerechnet werden. Bei angenommenen 1,5 Prozent Inflation ziehen Sie von einer in 30 Jahren fällig werdenden Rente 36 Prozent ab, auf Sicht von 20 Jahren 26 und auf Sicht von 10 Jahren 14 Prozent.

5. Fällige Steuer berechnen

In Zukunft müssen Rentner mehr Steuern zahlen; im Gegenzug dürfen sie vorher mehr Rentenbeiträge absetzen. Je später sie ihre erste gesetzliche Rente oder die Rente eines Versorgungswerks kassieren, desto größer ist der Steueranteil. Wer dieses Jahr in den Ruhestand gestartet ist, muss auf Dauer nur 68 Prozent versteuern. Bis 2020 steigt der Anteil sukzessive auf 80 Prozent. Wer seine erste Rente 2030 bekommt, muss 90 Prozent versteuern. Alle erstmals 2040 oder später gezahlten Renten sind voll steuerpflichtig.

Rendite von Riester-Fondssparplänen

Leistungen aus der betrieblichen Vorsorge müssen komplett versteuert werden, wenn Angestellte selbst zumindest einen Teil der Beiträge übernehmen und diese – wie üblich – aus dem Bruttoeinkommen gezahlt haben, also vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben.

Rund 20 Prozent der Einnahmen aus privaten Rentenversicherungen werden mit dem persönlichen Satz besteuert (wie viel genau, hängt davon ab, ab welchem Alter die Rente ausgezahlt wird). Riester-Renten sind voll steuerpflichtig, Rürup-Renten mit einem steigenden Anteil analog zur gesetzlichen Rente. Einmalzahlungen aus vor 2005 abgeschlossenen Lebensversicherungen sind meist steuerfrei; wurde die Police später unterschrieben, fällt zumindest auf den halben Ertrag (Auszahlung abzüglich aller Beiträge) Steuer an.

Ausgaben im Ruhestand grob schätzen

Stehen weitere Einkünfte im Alter in Aussicht, etwa aus einer vermieteten Immobilie, müssen diese noch angesetzt werden – eine grobe Schätzung reicht.

Die später zu versteuernden Einkünfte stehen nun fest. Sie setzen sich zusammen aus den zu versteuernden Teilen von: Rente (gesetzlich oder vom Versorgungswerk), Betriebsrente, Riester- oder Rürup-Rente, Rente aus einer privaten Rentenversicherung und möglichen weiteren Einkünften.

Eine Schätzung für die Steuer liefern Steuerrechner. Alleinstehende mit 30 000 Euro zu versteuerndem Einkommen müssten derzeit 5864 Euro Steuer und Soli zahlen. Ehepartner kämen bei 50 000 Euro Einkünften auf 8522 Euro Steuer. Die Steuer wird nun durch zwölf geteilt und von den späteren Monatseinkünften – nach Sozialversicherung – abgezogen.

Nötige Rendite bei freier Geldanlage im Vergleich zu Riester

6. Was der Ruhestand kostet

Mit dem Ruhestand verändern sich die Ansprüche, hat Tom Friess, Geschäftsführer des VZ Vermögenszentrums, beobachtet. Oft wollten Rentner nach dem Jobausstieg einiges nachholen, etwa eine Weltreise. Später nimmt der Bewegungsradius ab, dafür geben sie mehr für Gesundheit oder Pflege aus.

Das VZ Vermögenszentrum hat für ein einkommensstarkes 65-jähriges Rentnerpaar gut 5900 Euro an monatlichen Ausgaben (ohne Steuern) errechnet. Gut die Hälfte steckten die Rentner in Lebenshaltung (37 Prozent) und Wohnen (16 Prozent). Reisen sind der drittgrößte Posten.

Haben Sparer bereits eine Immobilie, senkt das den Bedarf. Einige Ausgaben fallen im Ruhestand generell weg – etwa Berufsunfähigkeitsversicherung, Berufsrechtsschutz oder Altersvorsorge.

Selbst wenn es nur eine grobe Schätzung ist: Ohne Annahmen zum späteren Finanzbedarf können Sie nicht planen.

Den Wert pro Monat (in heutigen Preisen) ziehen Sie vom errechneten Monatsbudget ab. Reicht das Budget nicht, lohnt es sich, über weitere Vorsorge nachzudenken, um diese Rentenlücke zu füllen. Ein erster Ansatz ist die betriebliche Altersvorsorge.

7. Betriebsrente aufbessern

Wer schon betrieblich vorsorgt, kann etwas drauflegen. In Direktversicherungen können Angestellte dieses Jahr bis zu 2856 Euro steuer- und sozialabgabenfrei einzahlen; der Wert steigt jedes Jahr leicht. Weitere 1800 Euro könnten zumindest steuerfrei bleiben; Sozialabgaben fielen darauf an.

Ob sich eine Betriebsrente lohnt, können Honorarberater berechnen. Faustregel: Wenn Angestellte ohnehin schon die Höchstbeiträge für GKV und staatliche Rentenversicherung abgezogen bekommen, bringen ihnen sozialabgabenfreie Einzahlungen wenig. Anders verhält es sich, wenn Arbeitgeber etwas zuschießen. „Dann ist die betriebliche Altersvorsorge meist nicht zu schlagen“, sagt Ulf Niklas, Honorarberater in Berlin.

Informieren Sie sich über die mögliche betriebliche Altersvorsorge. Arbeitnehmer haben seit 2002 einen Rechtsanspruch darauf. Der Arbeitgeber darf die Vertragsart vorgeben. Bietet er keine andere Vorsorge an, dürfen Angestellte zumindest in eine Direktversicherung einzahlen.

Mehr Rendite auf eigene Faust

8. Förderung durchrechnen

Aufbessern lässt sich die Rente zweitens mit geförderten Riester- und Rürup-Renten. "Viele denken, sie seien blöd, wenn sie auf eine Zulage oder einen Steuervorteil verzichten", sagt Honorarberater Niklas.

Anspruch auf Riester haben Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung und Beamte. Zahlen sie wenigstens vier Prozent des Vorjahres-Brutto-Einkommens in ihren Vertrag ein, gibt es Zulagen – pro Sparer 154 Euro, für Kinder bekommt ein Elternteil je 300 Euro extra (sind diese vor 2008 geboren, 185 Euro). Außerdem bleiben Einzahlungen steuerfrei – allerdings werden die Zulagen vom rechnerischen Steuervorteil auf die kompletten Einzahlungen abzogen. Gespart werden kann via Rentenversicherung, Bank- oder Fondssparplan, Bausparvertrag und Immobiliendarlehen.

Trotz Förderung lohnt eine Riester-Rente längst nicht immer. Weil Sparer eine monatliche Rente bekommen (nur zu Rentenbeginn können sie sich 30 Prozent des Guthabens ohne Verlust der Förderung auf einen Schlag auszahlen lassen), steigt die Rendite mit dem Lebensalter. Versicherer kalkulieren extrem vorsichtig. Sparer können Riester daher mit eigener ungeförderter und abgeltungsteuerpflichtiger Geldanlage durchaus schlagen.

Kernpunkte der Riester-Förderung

Für Hauskäufer in spe lohnt sich ein Riester-geförderter Kredit meist – spezielle Regeln machen diese Variante attraktiver als die Sparprodukte. Riester-Sparer können angesparte Guthaben auch nachträglich für Immobilienfinanzierungen einsetzen.

Eine Basis- oder Rürup-Rente kann jeder abschließen. Sie zielt vor allem auf Selbstständige. Hier wird nur steuerlich gefördert. Lohnend kann die Basis-Rente vor allem sein, wenn der Steuersatz heute weit über dem Steuersatz im Alter liegt.

Die Regeln sind noch starrer als bei Riester. So kommen Sparer nicht an ihr Geld, auch nicht gegen Erstattung der Steuervorteile – es führt kein Weg an einer Auszahlung als Rente vorbei.

„Bei solch starren Vorsorgeformen merken Sparer oft nach fünf bis zehn Jahren plötzlich, dass die Verträge nicht mehr zu ihrem Leben passen“, sagt Honorarberater Niklas. Wenn nach Heirat und Familiengründung der Wunsch nach den eigenen vier Wänden aufkommt, ist die Verwunderung groß – viel Geld steckt in Langzeit-Verträgen und kann für die Immobilie nicht genutzt werden.

9. Auf eigene Faust anlegen

Holger Grethe, 38, arbeitet selbstständig als Arzt. Altersvorsorge hat ihn früher kaum interessiert, dafür hatte er seinen Finanzvertriebs-Berater. Zufällig fiel ihm 2007 ein Buch über langfristige Geldanlage in die Hände. Alles, was er dort las, hatte nichts mit den Empfehlungen seines Beraters, mit Rürup-Renten und aktiv gemanagten Aktienfonds, zu tun.

Heute sitzt Grethe im schwarzen Rollkragenpulli in seinem Wohnzimmer im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim und braucht keine Berater mehr – er kümmert sich selbst um sein Geld. Alles, was Familie Grethe übrig hat, fließt vier Mal im Jahr in Indexfonds (ETFs), die die Wertentwicklung eines Korbs von Aktien widerspiegeln. „Wir versuchen, gut zu leben und trotzdem genug zurückzulegen, um unseren Lebensstandard später zu halten“, sagt Grethe. Bislang sieht es gut aus; im Schnitt kommt Grethe auf acht Prozent plus pro Jahr. „Klar, gute Börsenjahre nach 2008 haben sehr geholfen“, gesteht er.

Doch auch bei deutlichen Kursverlusten 2011 habe er an sein Konzept geglaubt. „Als Arzt wird mir immer wieder vorgeführt, dass das Wichtigste, was wir verlieren können, nicht Geld, sondern unser Leben ist“, sagt Grethe. Diese gelassene Grundhaltung hat auch die Leser seines Internet-Blogs überzeugt.

Vorsorgeplan im Blick behalten

Grethe hat es vorgemacht: Auf eigene Faust zu sparen ist leichter, als viele glauben. Mit regelmäßigen Einzahlungen in ETFs können Sparer langfristig ein Vermögen aufbauen. Direktbanken bieten für ETF-Sparpläne günstige Konditionen. Ein ETF für 50 Euro kostet weniger als einen Euro Gebühr.

Selbst gebaute Altersvorsorge
Diese Anlagen eignen sich für einen langfristigen Ratensparplan
AnlageklasseIndexfonds auf.../FondsgesellschaftISINRatenanteil1, 2
AktienDax/DB-x TrackersLU027421148025
AktienMSCI World/iSharesIE00B4L5Y983 25
AnleihenEuro-Unternehmensanleihen/iSharesDE000251124315
AnleihenEuro-Staatsanleihen/ComStageLU0444605645 15
AnlageklasseAnbieterZins pro Jahr1, 3Ratenanteil1, 2
Tagesgeldzum Beispiel ING Diba0,820
1

in Prozent; 2 Anteile sollten auch im Gesamtdepot jährlich angepasst werden; 3Neukunden: 1,25 Prozent; Quelle: Anbieter; Stand: 11.12.2014

Passende ETFs für Aktien und Anleihen finden Sie in der Tabelle. Wie viel je nach Rendite gespart werden muss, um die später erwünschte Zusatzrente zumindest bis zum 95. Lebensjahr zu finanzieren, zeigt die Musterrechnung – Abgeltungsteuer und 1,5 Prozent Inflation wurden hier berücksichtigt. Reicht das Budget nicht aus, um so viel zu sparen, geht es mit einem geringeren Betrag los. Niemand sollte in einen mit zweistelligen Zinsen belasteten Dispokredit rutschen, nur um genug zurückzulegen.

Dafür verprassen Deutsche ihre Lebensversicherung
Platz 10: Hobbys (1,7 Prozent)Rund 40 Milliarden Euro zahlen deutsche Versicherer jährlich für auslaufende Lebensversicherungen aus. Das stecken nur 1,7 Prozent der Empfänger in ihre eigenen Hobbys. Die Zahlen stammen von der Gothaer Versicherung. Diese hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK beauftragt, über 1.000 Deutsche zu ihren "Zahltag-Wünschen" zu befragen, wenn die Lebensversicherung fällig ist. Quelle: dpa
Platz 9: Zweit-Wohnsitz im Ausland (2,7 Prozent)Ein Domizil an der Sonne gilt als klassische Ausgabe für Senioren. Dabei wollen nur 2,7 Prozent der Befragten ihre Lebensversicherung für eine Immobilie auf Mallorca und Co. verprassen. Quelle: dpa
Platz 8: Erfüllung von Kauf-Wünschen (3 Prozent)Deutschlands Senioren geben sich bescheiden. Auch dem Klischee des Rentners, der sich endlich ein Cabrio leisten kann, wollen sie nicht folgen. Nur drei Prozent wollen sich solche teuren Wünsche erfüllen, wenn die Lebensversicherung fällig ist. Quelle: dpa
Platz 7: Wohnung oder Haus kaufen (7,7 Prozent)Deutlich mehr Befragte wollen im Alter eine Immobilie kaufen: 7,7 Prozent planen ihre Lebensversicherung dafür einzusetzen. Die Rekord-Preise zahlreicher Immobilien in München, Düsseldorf oder Frankfurt können sich ohnehin nur noch junge Glücksritter oder eben "Best-Ager" leisten. Der Deutschen Bank zufolge stiegen die Immobilienpreise in Großstädten seit 2008 jährlich um sieben Prozent. Quelle: dpa
Platz 6: Anlage für Kinder oder Enkelkinder (9,3 Prozent)Viele Deutsche geben sich bei der Lebensversicherung uneigennützig: 9,3 Prozent nutzen die Auszahlung, um sie wieder für ihre Kinder oder Enkelkinder anzulegen. Quelle: obs
Platz 5: Renovierungen (10,7 Prozent)Im Alter haben sich viele Deutsche oft schon Haus und Grund zugelegt - und bringen mit ihrer Lebensversicherung Haus und Wohnung wieder in Schuss. 10,7 Prozent der Befragten haben Renovierungen als "Zahltag-Wunsch" angegeben. Quelle: dpa
Platz 4: Weitersparen (11,8 Prozent)Kaum ist das ersparte Geld da, soll es wieder reinvestiert werden: 11,8 Prozent wollen nach der Auszahlung ihrer Lebensversicherung weiter sparen. Quelle: dpa

Die Einzahlungen in die vorgestellten Sparplan-ETFs sollten aufgeteilt werden; das Muster sieht 50 Prozent Aktienanteil vor. Im Rückblick hätte ein Sparer mit so aufgeteilten 200 Euro pro Monat und bei jährlicher Anpassung der Depotanteile seit 2010 4,6 Prozent Rendite nach Steuern und Gebühren geschafft. Die ETF-Quoten beziehen sich auf Sparer, die noch mehr als 15 Jahre bis Rentenbeginn haben.

Bleibt Sparern weniger Zeit und könnten sie Verluste daher schlechter wegstecken, sollten sie die Quoten anpassen und Aktien und Anleihen zum Beispiel gleich gewichten – dann fließen je 20 Prozent in die vier ETFs.

Der einmal gefasste Plan sollte stur umgesetzt werden, unabhängig vom täglichen Grundrauschen an den Börsen. In fixen Intervallen – wenigstens jährlich – bringen Sie die Anteile der einzelnen ETFs auf das Ausgangsniveau. Verkäufe sind meist nicht nötig – es reicht, mehr von der nächsten Rate in im Wert zurückgebliebene ETFs zu packen.

10. Flexibel bleiben

Das Leben hält sich an keine Vorsorgeplanung. Erbschaft, Hochzeit, Scheidung oder Kinder werfen Pläne über den Haufen.

In Arbeit
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Alle fünf bis zehn Jahre – auf jeden Fall bei entscheidenden Veränderungen – sollten Sie Ihre Vorsorgeplanung überprüfen. Hat sich die in Aussicht gestellte Rente geändert? Wie läuft die eigene Vorsorge? Ist der erwartete Bedarf im Alter noch realistisch? Vor allem mit selbst bestimmter Geldanlage, bei der kein Vertrag Sie fesselt, bleiben Sie flexibel und können Ihre Strategie jederzeit anpassen.

Ohne Not sollten Sparer ihre gefassten Pläne allerdings nicht über den Haufen werfen. Wer ahnt, dass er sein Altersvorsorge-Depot doch mal für einen neuen Porsche plündern wird, ist mit einer starren Rentenversicherung besser beraten. Etwas Luft in der eigenen Finanzplanung hilft andererseits dabei, den Spaß an der eigenen Vorsorge zu behalten. Denn eins sollte man nicht vergessen: Es gibt ein Leben vor der Rente.

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