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Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Hohes Ruhestandsgehalt für Andreas Köhler

Mit 53 Jahren scheidet der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler, aus seinem Amt aus. Für seinen Ruhestand soll er jährlich 270.000 Euro erhalten.

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Krankenkassenkarten Quelle: dpa
Steine mit Aufschriften Quelle: dpa
Schriftzug der AOK Quelle: dpa
Grafik des Dienstes für Gesellschaftspolitik Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der G&V BKK Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der BKK Phoenix Quelle: Handelsblatt
Screenshot der Internetseite der BKK Medicus Quelle: Handelsblatt

Er scheidet nach einem Herzinfarkt Ende Februar aus dem Amt: Andreas Köhler, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, wird dann erst 53 Jahre alt sein. Für seinen Ruhestand wird er wohl jährlich 270.000 Euro erhalten. Das berichtet die "Bild-Zeitung" . Die KBV will sich zu den "Details der Arbeitsverträgen" allerdings nicht äußern; das Bundesgesundheitsministerium ist nicht zuständig. Ein KBV-Sprecher sagte lediglich, dass rechtlich alles korrekt sei.Bereits vor zwei Jahren sorgte sein Fall für Schlagzeilen: Er soll jährlich 350.000 Euro bezogen haben - nach einer Beanstandung durch das Gesundheitsministerium wurden seine Bezüge vorsichtig nach unten korrigiert. Es soll sich dabei nach Bild-Informationen um 30.000 Euro gehandelt haben.

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Damals war aber ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wurden, wonach der KBV-Chef verpflichtet ist, seinen Vertrag beim Gesetzgeber zur Genehmigung vorzulegen. Den Vertrag von Köhler betraf das nicht mehr. Köhler ist sei 2005 Vorstandsvorsitzender der KBV. Von 1999 bis 2003 war er stellvertretender Hauptgeschäftsführer, 2004 Hauptgeschäftsführer. Ein Nachfolger für Köhler soll Ende Februar gewählt werden.

Eine Rolle für seinen Rücktritt dürfte jedoch auch der zum Ende des vergangenen Jahres aufgebrochene Streit zwischen Haus- und Fachärzten über die Zukunft der Selbstverwaltung gespielt haben, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Mehrfach hatte es dabei Streit zwischen Köhler und seinen Stellvertretern gegeben. Erst im Dezember war abermals ein Abwahlantrag gegen ihn gescheitert.

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