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Elterngeld & Co Achtung, Mama und Papa - das bringt 2013

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Das Problem mit der Geldanlage

Diese Freude könnte Eltern allerdings auch schnell wieder vergehen, wenn sie sich Gedanken darüber machen, wie sie für ihr Kind möglichst ertragreich Geld anlegen können. Genau der Ertrag ist nämlich die Crux.

Aktien Eurostoxx 600 Dividendenrendite

Früher eröffneten Eltern für ihr Kind einfach ein Sparbuch, bei dem regelmäßige Zahlungen und der Zinseszins über Jahre und Jahrzehnte für ordentliche Beträge sorgten. Das sieht im Jahr 2012 anders aus und dürfte sich auch 2013 nur unwesentlich ändern: Die Zinsen sind vor dem Hintergrund der Geldpolitik der Notenbanken aktuell auf Niedrigstniveau. Ein Sparbuch dürfte daher auch in den kommenden Jahren nicht mehr leisten als die Inflation auszugleichen. Weit sinnvoller erscheint daher die Investition in den Aktienmarkt. Dieser wird zwar immer wieder von Schwankungen heimgesucht und daher auch gerade von deutschen Anlegern gescheut. Allerdings sind Aktien über Jahrzehnte gesehen die beste Anlage.

Die wichtigsten Fondstypen im Überblick

Aktienfonds als Ersatz-Sparbuch

Wer etwa Geld bis zum 18ten Geburtstag seines Kindes anlegen will, um ihm beispielsweise ein Auto zum Abitur zu kaufen oder das Studium mitzufinanzieren, sollte daher über einen Fondssparplan nachdenken, vorzugsweise bei einem Aktienfonds, der solide Standardwerte im Portfolio hat, die zudem noch eine Dividende abwerfen. Allein mit diesen Ausschüttungen lässt sich über die Jahre ein schöner Gewinn erzielen. Die Kursperformance der Papiere kommt dann quasi als Sahnehäubchen noch obendrauf. Zudem bietet sich ein thesaurierender Fonds an – er reinvestiert die Dividendenerträge automatisch. Auf lange Sicht ergibt das nochmal ein ordentliches Plus an Wertentwicklung.

Vorsorge



Alternativ dazu können Eltern auch in einen Indexfonds (ETF) investieren, der einen Index wie beispielsweise den Dax nachbildet und bei dem die Gebühren niedriger sind als bei einem aktiv gemanagten Fonds. Hier sollte allerdings auch gewährleistet sein, dass der Fonds ausschließlich gemäß seiner Bezeichnung investiert - in diesem Fall in Dax-Aktien - und dass die Dividenden zu 100 Prozent ins Anlegerdepot gehen.

Sollte sich die Zinssituation wieder entspannen und mit Festgeld und Sparbuch wieder nennenswerte Renditen erzielen lassen, können Eltern immer noch entsprechende Konten eröffnen. Bis dahin führt kein Engagement am Aktienmarkt vorbei.

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