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Fondsinvestment Ausradierte Immobilienfonds

Fondsschließungen und massive Abwertungen ängstigen Anleger. Wagemutigen bietet das Chancen.

Aus der Datei, aus dem Sinn. Die Bereinigung bei den offenen Immobilienfonds geht schneller als gedacht – zumindest in der Fondsdatenbank vom Anbieter Lipper. Dort sind zwei offene Immobilienfonds, die im Oktober ihre endgültige Auflösung bekanntgegeben hatten, bereits gelöscht worden. Doch es dauert noch drei Jahre, bis der Morgan Stanley P2 Value und der Degi Europa abgewickelt sein werden. Die Fondshäuser suchen Käufer für alle Immobilien und schütten erzielte Erlöse regelmäßig aus. Es läuft ansonsten alles normal: Die Fondsgesellschaften stellen täglich einen Kurs fest, und die Sachverständigen bestimmen mindestens einmal pro Jahr den Wert jedes Objekts. Deshalb interessieren sich Anleger durchaus noch für die Performance der Fonds. Den Branchenkonkurrenten kommt der zügige Datenbank-Rauswurf allerdings gelegen: Er -radiert die Flops aus, die mit Verlusten die gesamte Fondsgruppe in Misskredit bringen. Jahrzehntelang konnten die Immobilienfonds mit solider Performance punkten. Neben den Fonds mit ihrem stetigen Plus hatten es Immobilienaktiengesellschaften mit ihren starken Kursausschlägen schwer.

Für Wagemutige

Inzwischen kommen wagemutige Anleger aber auch bei den Fonds auf ihre Kosten: Denn im Börsenhandel haben die Anleger panisch auf Abwertungen reagiert und Anteile der Fonds, die abgewickelt werden oder Anlegern derzeit kein Geld auszahlen, auf den Markt geworfen. Die Börsenpreise liegen weit unter dem, was die Fondshäuser täglich als Nettoinventarwert veröffentlichen.

Weil manche Objekte bereits abgewertet wurden, Immobilienverkäufe die Kreditquoten der Fonds reduzieren und mehr Geld in der Kasse ist, gibt es Spielraum für Gewinne. Bessere Aussichten am Immobilienmarkt würden zudem den Abwertungsdruck verringern.

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