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Geldanlage Jede Unze Gold behalten

200 Tonnen Gold holt sich die indische Notenbank vom Internationalen Währungsfonds. Die Anleger weltweit sehen darin ein Misstrauensvotum gegen den Dollar als Reservewährung – und setzen darauf, dass wohl auch Chinesen und andere Asiaten ihre Vorräte langsam aufstocken werden.

Gold - ein guter Langfristschutz gegen Inflation Quelle: cookmc - fotolia.com

Gold verliert einen Makel, der ihm jahrzehntelang angekreidet wurde: dass es nur totes Metall sei und keine Zinsen abwerfe. Real, also nach Inflation, tun das zurzeit andere Anlagen auch kaum noch. Sehnsucht nach Sicherheit plus Chancen auf Wertsteigerung treiben Gold deshalb.

Klar, nach dem jüngsten Kurssprung auf fast 1100 Dollar je Unze sind Rücksetzer möglich; etwa, wenn sich der Dollar dank anziehender US-Zinsen stärker als erwartet erholen sollte. Zudem trommeln Kleinspekulanten und Weltuntergangspropheten so laut für Gold, dass ein kurzer Absacker wünschenswert wäre.

Am großen Aufwärtstrend des Edelmetalls ändert das nichts. Der verläuft seit vielen Jahren in ähnlichen Zyklen. Die letzten drei großen Konsolidierungen dauerten im Durchschnitt 17 Monate, die Anstiegsphasen sieben Monate. Wer sich an diesem Muster orientiert, braucht vor dem Frühjahr keine Unze herzugeben.

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